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| BMFSFJ Internetredaktion Pressemitteilung Nr. 157/2007 Veröffentlicht am 02.02.2007 Thema: Ältere Menschen |
| Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend E-mail: poststelle@bmfsfj.de Internet: http://www.bmfsfj.de Servicetelefon: 01801 90 70 50 Wann können Sie anrufen? montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr |
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Mi 05.07.2006 Deutscher Bundestag berät 5. Altenbericht der BundesregierungDer Bundestag berät heute den 5. Altenbericht der Bundesregierung. Er hat das Thema "Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft - Der Beitrag älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen". Mit ihm gibt die Sachverständigenkommission der anhaltenden Diskussion um den demographischen Wandel eine neue Richtung: Der Bericht zeigt ein Leitbild, welches im Altern der Bevölkerung nicht nur Risiken sieht, sondern die Entwicklung als eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Wachstums- und Entwicklungschance begreift. "Das Bild des Alters hat sich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend gewandelt", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, anlässlich der Bundestagsdebatte. "Viele ältere Menschen sind körperlich und geistig fit. Sie verfügen über Fachwissen und jahrzehntelange berufliche Erfahrung. Das sind Ressourcen, auf die wir nicht länger verzichten dürfen. Ich möchte daher vor allem auf die Möglichkeiten aufmerksam machen, die die 'Silver Economy' mit sich bringt. Bereits heute übernimmt die Gruppe der über 60-Jährigen mit 315 Milliarden Euro im Jahr ein Drittel aller Konsumausgaben in Deutschland. Das müssen wir als Chance für Produkte und Dienstleistungen begreifen. Wenn es deutschen Unternehmen gelingt, für diese Konsumenten geeignete Produkte zu entwickeln, erwächst daraus auch ein internationaler Wettbewerbsvorsprung. Denn Deutschland wird um das Jahr 2035 weltweit das Land mit der ältesten Bevölkerung sein. Die deutsche Wirtschaft könnte hier zum Trendsetter für Entwicklung werden, die alle Industrieländer betrifft", so von der Leyen weiter. Die zentralen Themen des Altenberichts sind: Erwerbsarbeit, Bildung, Einkommenslage im Alter, Chancen der Seniorenwirtschaft, familiäre und private Netzwerke, Engagement und Teilhabe sowie Migration. Die demographische Entwicklung in Deutschland bewirkt, dass sich die Altersstruktur der Bevölkerung deutlich verändert. Sinkende Geburtenziffern und ein gleichzeitiges Älterwerden der Gesellschaft führen dazu, dass der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung weiter wächst. Links: Ausgewählte Publikationen zum Thema Fünfter Altenbericht der Bundesregierung |
Pressemitteilung Nr. 82/2006 Veröffentlicht am 14.09.2006 Thema: Ältere Menschen Dr. Hermann Kues: "Wir müssen die Potenziale älterer Menschen besser nutzen" Konferenz "Älter werden in Deutschland - Kommunen stellen sich der Herausforderung" diskutiert Chancen der demografischen Entwicklung "Unsere Gesellschaft muss mit dem Thema Alter und Altern grundsätzlich anders umgehen", fordert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, anlässlich der Eröffnung der Konferenz "Älter werden in Deutschland - Kommunen stellen sich der Herausforderung" heute in Bonn. "Wir brauchen ein neues Altersbild und eine kreative, lebensphasengerechte Organisation der Arbeit", erklärte Kues. Es gelte, die Bedürfnisse älterer Menschen im Alltag stärker zu berücksichtigen und ihre Fähigkeiten besser einzusetzen. "Ältere Menschen sind ein Aktivposten, sie verfügen über reiches Erfahrungswissen, hervorragende Kompetenzen und wichtige Schlüsselqualifikationen. Das sind Potenziale, die wir derzeit noch viel zu wenig nutzen", so Kues. "Ein stärkeres Engagement älterer Menschen eröffnet neue Chancen für uns alle. Dazu gehören auch ein besseres Miteinander der Generationen und neue Perspektiven für die Wirtschaft." Städte und Gemeinden ruft der Staatsekretär dazu auf, sich besser auf den demografischen Wandel einzustellen: "Jeder Euro, den Kommunen in eine seniorengerechte Infrastruktur investieren, stärkt die Zukunftsfähigkeit des Standorts." Auf der Tagung in Bonn tauschen sich rund 150 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland mit Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern von Seniorenorganisationen über die Auswirkungen der älter werdenden Gesellschaft aus. Bereits im Jahr 2035, so Schätzungen, wird mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt sein. Städte und Gemeinden stehen vor der großen Aufgabe, eine Infrastruktur zu entwickeln, die dieser Herausforderung gewachsen ist. Veranstalter der Konferenz sind das Bundesseniorenministerium und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. |
8. Deutscher Seniorentag in Köln 16.-18.5.2006 Näheres erfahren Sie bei BAGSO e.V.
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![]() Heinz Schüpphaus |
Reaktionen,Beiträge und Änderungswünsche sind uns willkommen. E- Mail bitte an den: Senioren Internetclub Dortmund |
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