Freiwillige & Ehrenamtliche

Foto: BMFSFJ

Beweg Dich

Aktion Gemeinsinn e.V. und Bürgerkonvent e.V. arbeiten erstmals zusammen

Mit der gemeinsamen Kampagne sollen die Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Beispielen zu eigenem praktischen Handeln ermutigt werden. Ziel ist eine Bürgergesellschaft, in der jeder Einzelne mehr Verantwortung übernimmt und sich selbst aktiv einmischt, einen ganz persönlichen Beitrag dazu leistet, dass sich die Gesellschaft zum Positiveren verändert. mehr

Juli 2004

BMFSFJ Internetredaktion

Pressemitteilung Nr. 2/2005
Veröffentlicht am 05.12.2005
Thema: Freiwilliges Engagement

Bundesministerin von der Leyen


zum Tag des Ehrenamtes: "Ehrenamt gibt der Gesellschaft ein menschliches Gesicht"

Auf die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeiten für das Gemeinwesen hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, hingewiesen.
Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes sagte sie heute in Berlin: "Das bürgerschaftliche Engagement ist ein wichtiger Bestandteil einer Gesellschaft mit menschlichem Gesicht.
Nicht nur unsere Demokratie, auch unsere Wirtschaft, unsere soziale Sicherung und unser kulturelles Leben beruhen auf der Bereitschaft zum Engagement."
Die Bundesministerin sprach anlässlich der Aktionstage des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement im Berliner Haus der Kulturen der Welt.

Bundesministerin Ursula von der Leyen wies insbesondere auf das Engagement junger Menschen hin: "Mich stimmt es sehr optimistisch, dass die Nachfrage nach einem freiwilligen sozialen Jahr oder einem freiwilligen ökologischen Jahr kontinuierlich ansteigt.
Rund 17.000 junge Leute absolvieren solch ein Jahr gegen ein Taschengeld für die Gemeinschaft. Das zeigt, dass viele junge Menschen durchaus bereit sind, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, wenn die Voraussetzungen stimmen."

Die Ministerin gab einen Ausblick auf das weitere politische Handeln zur Stärkung der Zivilgesellschaft: "Wir setzen durch unsere politischen Entscheidungen einen Rahmen, in dem sich Eigeninitiative und gesellschaftliche Verantwortung entfalten oder auch nicht.
Deshalb bin ich mir der hohen Verantwortung bewusst, die Politik in diesem Feld hat.
Im Koalitionsvertrag haben wir die Förderung der Bürgergesellschaft als einen wichtigen Baustein markiert. Schwerpunkte werden dabei insbesondere die Verbesserung der Rahmenbedingungen durch die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts sowie der Ausbau der Freiwilligendienste sein".

Über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich laut jüngstem Freiwilligensurvey in Deutschland für das Gemeinwesen.
Mit Aktionstagen, Werbekampagnen und Medienkooperationen setzt sich das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) dafür ein, die freiwillige Leistung stärker in der Öffentlichkeit anzuerkennen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss verschiedener Vereine, Verbände, Initiativen und Organisationen aus den gesellschaftlichen Sektoren Staat und Kommunen, Wirtschaft und Arbeitsleben sowie Bürgergesellschaft.
Vertreter dieser drei Sektoren arbeiten in Projektgruppen zusammen zu verschiedenen Themen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Partner und Förderer des Bündnisses.

Informationen zu den Aktionstagen des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement gibt Maiken Hagemeister, Tel. 030 26980122.


Telefon 0231-50-2 45 69

Bild aus Sozialhelferdienst

Bürgerschaftliches Engagement in Dortmund

Von und für Seniorinnen und Senioren
Nach Berufsleben oder Familienzeit beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Freiräumen.
Freiwilliges Engagement bietet verschiedenste Möglichkeiten, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es eröffnet Chancen, Neues auszuprobieren, etwas für sich und andere zu tun, das Freude und Sinn macht.

Je nach Interesse können Sie in einer Seniorenbegegnungsstätte aktiv werden, z.B. bei der Programmgestaltung oder als Mitglied eines Senioren Computer Clubs Ihre PC - Kenntnisse an andere Seniorinnen und Senioren weitergeben,im Besuchsdienst für ältere, alleinlebende Menschen diese vor Einsamkeit und Isolation bewahren,in der Betreuung Erwachsener (früher Vormund- oder Pflegschaft) Verantwortung übernehmen.Sie können auch Ihr Know-how und Ihren Erfahrungsschatz  weitergeben, im Seniorenbeirat mitwirken ,an Planungen und Maßnahmen, die besonders die ältere Generation betreffen.   http://www.freiwilligenagenturdortmund.de/
 
Anregungen für das Engagement in der zweiten Lebenshälfte bieten Ihnen auch die Kurse der Volkshochschule Dortmund.
Ein Teil der Kurse findet im Wilhelm-Hansmann-Haus zu geringen Kursgebühren statt.


Ehrenämtler unter dem Schutz der Unfallversicherung

Ob als Elternbeirat in der Schule, als Schöffe im Gericht, ob als Wahlhelfer oder kommunaler Mandatsträger: Viele Bürger/innen engagieren sich ehrenamtlich.Wer ehrenamtlich im Einsatz ist, steht unter dem Schutz einer kostenlosen Unfallversicherung.
Sollte Wahlhelfern, Schülerlotsen oder Schöffen während ihrer Tätigkeit oder auf den damit verbundenen Wegen etwas zustoßen, dann kommt der Staat für mögliche Folgen auf.
Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, daß die ehrenamtliche Tätigkeit im Auftrag der Schule, einer Körperschaft oder einer Anstalt des öffentlichen Rechts erfolgt, unentgeltlich ist, und nicht im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses ausgeübt wird.
Die Beiträge für die gesetzliche Versicherung werden von der öffentlichen Hand aufgebracht.

Informationen:
Faltblatt der Unfallkasse Hessen
Opernplatz 14
60313 Frankfurt
Fax: 069/299 72 405

Auch das Internet bietet ihnen hierzu noch weitere Informationen.

Unter http://www.unfallkassen.de/ können Sie sich unter der Rubrik "Ehrenamt" noch viel tiefer und ausfürlicher infomieren!


Ehrenamt - Was ist das

In allen Gesellschaften und historischen Epochen haben sich Menschen allein oder selbst-organisiert für das Gemeinwohl engagiert. Die Wurzeln des heutigen Ehrenamts lassen sich dabei bis ins 18. und vor allem ins 19. Jahrhunderte zurückverfolgen.
Seit dieser Zeit hat das Ehrenamt einen langen Weg zurückgelegt:
von der Einbindung des erstarkenden Bürgertums in die kommunale Selbstverwaltung durch die preußische Städteordnung zum heutigen politischen Ehrenamt,

vom "Elberfelder System", das Mitte des 19. Jahrhunderts die kommunale Armenfürsorge und deren Kontrolle ehrenamtlich bestellten Bürgern überantwortete, zum Sozialamt moderner Prägung,

vom karitativen Wirken in Orden, Klöstern und Kirchengemeinden zum kirchlichen und sozialen Ehrenamt,

von den Frauen der ersten bürgerlichen und proletarischen Frauenbewegung, denen es um Arbeit, (Aus-)Bildung und politische Rechte ging, bis zum heutigen Ehrenamt in Frauenverbänden und der Herausbildung sozialer Berufe,

von den unendlich vielen Vereinen und Zusammenschlüssen auf den Gebieten des Sport, der Kultur, der Geselligkeit, der Politik zum vereinsgebundenen Ehrenamt unserer Zeit.

Heute ist die ehrenamtliche Tätigkeit in der Arbeiterwohlfahrt eine sinnstiftende, freiwillige und verantwortliche soziale Betätigung in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.
Sie hilft Mitmenschen, die in besonderer Weise auf Rat, Hilfe, Unterstützung, Zuspruch, Trost, Anteilnahme oder sozialen Kontakt angewiesen sind.
Zuhören, miteinander reden, anpacken und helfen, das ist ehrenamtliche Arbeit. Ehrenamtliche sind Knotenpunkte im sozialen Netz. In allen Bereichen der sozialen Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement trotz der fortschreitenden Professionalisierung unentbehrlich.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist kein Ersatz für hauptberufliche Aufgaben sozialer Fachkräfte und keine stille Korrektur sozialpolitischer Fehlentwicklungen. Sie ist ein eigenständiges und selbstbestimmtes Betätigungsfeld, bürgernah, unbürokratisch und für die Beteiligten unmittelbar erfahrbar. Die ehrenamtlich Tätigen erwarten überschaubare und zeitlich planbare Aufgaben, über deren Rahmen und Inhalte sie selbst mitentscheiden. Ehrenamtliche Tätigkeit schafft neue Perspektiven und Horizonte für das eigene Leben, Erfahrungen und Zufriedenheit sowie ein Gefühl der Zusammengehörigkeit durch Kontakte und Geselligkeit.

Alle Fähigkeiten und Talente werden gebraucht!


Ehrenamtliches Engagement findet sich:
...im Bildungs- und Erziehungssystem
...im kirchlichen Bereich
...im Gesundheitssektor
...in der Pflege
...im Sozialwesen
...in der Kinder- und Jugendarbeit
...in der Kultur-, Medien- und Freizeitarbeit
...im Sport
...in der Politik und im Wohnumfeld
...im Umwelt-, Landschafts-, Natur- und Tierschutz
...im Wirtschafts- und Arbeitsleben
...im Rechtswesen
...in der Entwicklungshilfe und Menschenrechtsarbeit
...im Rettungswesen
...im Katastrophenschutz

Ehrenamtliches Engagement hat seinen Ausgangspunkt oft ganz einfach in dem Wunsch, die Freizeit sinnvoll mit anderen Menschen gemeinsam zu verbringen, Spaß und Freude zu haben, Hobbys zu pflegen, Kenntnisse zu vertiefen und Fähigkeiten zu verbessern. Ehrenamtler wollen Qualifikationen erwerben und erweitern unter der Devise:

"Indem ich etwas für andere tue, tue ich auch etwas für mich".

 


Ehrenamtliche

Motivation für ehrenamtliches Engagement ist heute mehr die soziale Verantwortung, weniger die persönliche Glaubensüberzeugung.

Ehrenamtliche erwarten persönliche Bestätigung und Anerkennung für ihren Einsatz. Ebenso wichtig ist ihnen die Beteiligung an aktuellen Planungen und Entwicklungen.

Bei der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher hat sich die Fragestellung verändert. Es geht nicht mehr darum, wen wir für unsere Arbeit brauchen, sondern um die Frage: Für wen könnte die Arbeit bei uns eine sinnvolle Aufgabe sein?

Ehrenamtliche brauchen und wünschen die notwendige Aus- und Fortbildung für ihre Tätigkeit ebenso wie die entsprechende Beratung und Begleitung. Die Kooperation und Kommunikation zwischen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss im Sinne einer „Kultur des Miteinanders“ gepflegt und gefördert werden.
becker@caritas-dortmund.de

 

Welche Leistungen könnten den Freiwilligen angeboten werden?

Unfallversicherung
Haftpflichtversicherung
Rechtsschutz
"Schnupperbesuche" oder Probezeit
Anleitung durch Fachkräfte
Erfahrungsaustausch
Unterstützung beim Aufbau neuer Tätigkeitsfelder
Kostenlose Qualifizierungsangebote
Kostenpflichtige Qualifizierungsangebote
Nachweise Fort- und Weiterbildung
Anerkennung für Studiengänge
Tätigkeitsnachweise
Ausstattung mit Arbeitsmitteln
Erstattung entstandener Kosten
Aufwandsentschädigung
Kostenloser Mittagstisch
Kostenlose Veranstaltungen
Kostenlose Nutzung anderer Angebote
Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke
Empfänge, Ehrungen
Fahrtkostenerstattung
Erhalten ehrenamtliche treue Mitarbeiter einmal im Jahr
Ermäßigungskarten für den Westfalenpark
(evtl. am Seniorentag)?

Foto: AWO

Menschen in der Zeit nach dem aktiven Familien- und Berufsleben bleiben vital, wenn sie sich selbst Herausforderungen suchen und in einer Umgebung leben, die Anregungen vermittelt.


Links zum Ehrenamt

Empfohlen: Bürgerschaftliches Engagement in NRW - Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen

http://www.bagfa.de/
http://www.drk-nordrhein.net/
http://www.ehrenamt.de/
http://www.ehrenamtlich.de/


Statistik: Jeder vierte Deutsche ist ehrenamtlich aktiv

Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent)ist in seiner Freizeit ehrenamtlich tätig oder arbeitet privat aktiv in einer Gruppe oder Organisation mit. Dabei geht es in erster Linie um ein Engagement im sozialen Bereich, wo 11 Prozent der Bevölkerung mitarbeiten. An zweiter Stelle ehrenamtlicher Aktivitäten stehen die Sportvereine (8 Prozent).
Bericht des Allensbach Instituts


Wettbewerb soll Engagement im Ehrenamt fördern
Kommunale Projekte werden mit 10 000 Euro gefördert

Zur Stärkung des ehrenamtliches Engagements in Städten und Gemeinden hat der rheinland-pfälzische Innenminister Walter Zuber (SPD) einen neuen Wettbewerb gestartet.  "Bürgerschaftliches Engagement ist eine unverzichtbare Bedingung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft", sagte Zuber Pressemeldung lesen

Presseberichte zum Ehrenamt
2006
Freiwilliges Engagement wächst:
Mehr als 23 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich
Ursula von der Leyen Fotorechte: BMFSFJ
Ursula von der Leyen: "Das ist eine beeindruckende Zahl!"

Immer mehr Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Fast jeder Dritte über 14 Jahre hat ein Ehrenamt inne. Mehr als 23,4 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder haben freiwillig bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten übernommen, zum Beispiel bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Sportvereinen oder politischen Parteien. Das ist das Ergebnis des Freiwilligensurveys für das Jahr 2004. Gegenüber der ersten Erhebung aus dem Jahr 1999 ist das ein Plus von zwei Prozent.

"Diese Zahl ist beeindruckend", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen . "Wir brauchen bürgerschaftliches Engagement heute mehr denn je. Früher stellte die Familie das entscheidende soziale Netzwerk dar, aus dem heraus Hilfe in Notlagen aber auch im Alltag gegeben wurde. Hier haben sich die Strukturen stark verändert. Die klassische Großfamilie gibt es kaum noch. Also müssen wir erkennen, wo wir die Chance haben, neue Strukturen und Netzwerke des sozialen Engagements, des Ehrenamtes zu nutzen."

Auch die Intensität des freiwilligen Engagements hat im Vergleich zu 1999 zugenommen: Die Anzahl der Tätigkeiten, die Freiwillige übernehmen, ist gestiegen. Nicht nur die Zahl der freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürger ist gewachsen, sondern auch die derjenigen, die zu freiwilligem Engagement bereit sind. 1999 waren es 26 Prozent, 2004 schon 32 Prozent.

"Dieses Potenzial müssen wir auch angesichts der demografischen Entwicklung nutzen", sagt Ursula von der Leyen. Die Ergebnisse des zweiten Freiwilligensurveys zeigen: Freiwilliges Engagement hat immer mehr Zuspruch. Der Staat allein könne die zivilgesellschaftliche Verantwortung nicht tragen, deshalb sei es umso wichtiger, dass sich Jung und Alt für einander einsetzten und Verantwortung für einander übernehmen. "Nicht nur unsere Demokratie, auch unsere Wirtschaft, soziale Sicherung und unser kulturelles Leben beruhen auf der Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sind gefordert, die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement weiter zu verbessern", so die Ministerin.

Der Freiwilligensurvey 2004 ist im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum zweiten Mal nach 1999 vom Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung erstellt worden. In einer telefonischen Umfrage wurden rund 15.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren nach ihrem freiwilligen Engagement befragt.

Links:
Ausgewählte Publikationen zum Thema
Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 - 2004
BMFSFJ Internetredaktion
Pressemitteilung Nr. 24/2006
Veröffentlicht am 30.03.2006


Ehrenamtlich für Senioren im Einsatz

WAZ vom 13.7.2005

Eichlinghofen. Sozialdezernent Siegfried Pogadl überreichte zwei neuen ehrenamtlichen Sozialhelferinnen beim Sommerfest im Seniorenheim Am Tiefenbach offiziell ihre Berufungsurkunden.

Ursula Hollmann und Maria Treek haben sich seit dem 1. Juli dem Ehrenamtlichen Sozialhelferdienst der Stadt Dortmund (ESHD) angeschlossen.

Insgesamt 85 Menschen, 19 Männer und 66 Frauen, unterstützen im ESHD freiwillig Senioren aus ihrem Stadtteil. Sie leisten Gesellschaft beim Spaziergang, bieten sich als Gesprächspartner an oder geben Rat und Hilfe bei Behördengängen und Einkäufen. Nicht geleistet werden hauswirtschaftliche und medizinisch-pflegerische Tätigkeiten.

Alle älteren Menschen können kostenlos dieses freiwillige Angebot in Anspruch nehmen, vorausgesetzt, der SDHD hat Einsatzkräfte in der unmittelbaren Nähe Eine Koordinierungsstelle vermittelt die Anfragen der Senioren, ihrer Angehörigen und der sozialen Dienste.

Die Sozialhelfer bekommen einen Dienstausweis, werden in die Gemeindeunfallversicherung einbezogen und erhalten eine kleine, monatliche pauschale Aufwandsentschädigung. Die Zeiteinteilung ist jedem frei gestellt.

Für diese Aufgabe such die Stadt jederzeit noch mehr engagierte Männer und Frauen bis zum 67. Lebensjahr. Interessenten sollten mindestens drei Monate in dem ausgewählten Stadtbezirk wohnen. Der Dienst, verspricht die Stadt, ist keine Einbahnstraße. Die Ehrenamtlichen erhalten bei ihren Einsätzen selber viel Zuspruch. Neben wertvollen Erfahrungen über das Älterwerden gewinnen sie vielfach auch neue Freundinnen und Freunde.

Infos zum ESHD gibt es bei Udo Ohlenholz im Sozialamt, Hoher Wall 5 - 7, Tel. 50-245 69.


BMFSFJ Internetredaktion

Pressemitteilung Nr. 340/2005
Veröffentlicht am 16.03.2005
Thema: Freiwilliges Engagement

Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2005 macht Weg frei für generationsübergreifende Freiwilligendienste

Ein neues Modellprogramm eröffnet Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren. Darauf wies heute die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, hin. "Mit unserem neuen Bundesmodellprogramm zum Aufbau generationsübergreifender Freiwilligendienste neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr, dem Freiwilligen Ökologischen Jahr und dem Zivildienst begegnen wir nicht nur den Herausforderungen des demografischen Wandels, sondern stärken auch die Zivilgesellschaft und setzen einen deutlichen Akzent für mehr Freiwilligkeit in unserer Gesellschaft. In unserem Land soll sich eine Kultur selbstverständlicher Freiwilligkeit entwickeln."

Das Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2005 macht den Weg frei für die generationsübergreifenden Freiwilligendienste. Die Kommission "Impulse für die Zivilgesellschaft" hat mit ihren Empfehlungen von Januar 2004 den Weg gewiesen. Diese Empfehlungen für den Aufbau generationsübergreifender und generationsoffener Freiwilligendienste werden in dem neuen Bundesmodellprogramm aufgegriffen.
Das Programm, das in diesen Tagen starten wird, hat eine voraussichtliche Laufzeit von drei Jahren und einen Etat von 10 Millionen Euro in 2005.
Bereits über 50 Einzelprojekte sind in das Programm aufgenommen worden. Ihr gemeinsames Ziel es ist, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und damit auch die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, Männer und Frauen, übernehmen nach ihren Möglichkeiten Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für andere, für Junge, für Alte und Behinderte, und damit auch für besonders belastete Familien. Weitere Projekte werden im Herbst und je nach Haushaltslage in den nächsten Jahren noch folgen.
Der Aufbau generationsübergreifender und für alle Generationen offener Freiwilligendienste kann damit bundesweit sichtbar werden und weitere Initiativen auf Landes- und besonders auf örtlicher Ebene anstoßen. Hierbei ist auch eine Verknüpfung mit den inzwischen weit über 100 lokalen Bündnissen für die Familie angestrebt.


Die Landesversicherung für Ehrenämtler

RN 13.11.04

Um in den Schutz der neuen Landesversicherung zu gelangen, müssen ehrenamtlich Tätige nicht vorsorglich aktiv werden, sondern sich ausschließlich im Schadensfall melden.

Das hat Landessozialministerin Birgit Fischer (SPD) gestern bei der Vorstellung des neuen Versicherungsschutzes klargestellt. Die Leistungen der neuen Landesversicherung, deren Zuschlag in einer europaweiten Ausschreibung die Schweizer Zürich Versicherungs-AG erhielt, umfassend in der Haftpflichtversicherung 2 Mio. € für Personen- und Sachschäden sowie 100 000 € für Vermögensschäden. In der Unfallversicherung werden maximal 175 000 und 10 000 € im Todesfall.

Wie Fischer weiter erläutert, gilt der Schutz auch bei ehrenamtlicher Tätigkeit im Ausland, also etwa bei einer Senioren- oder Jugendfreizeit in Österreich oder einem Hilfsmitteltransport nach Osteuropa.

Fragen zum Versicherungsschutz bearbeitet ab sofort das Bürgercenter der Landesregierng unter Telefon 018/3100 110

Für alle Fragen im Versicherungsfall ist die Union Versicherungsdienst GmbH unter Telefon 05231/603-6112 zuständig.


Unfallschutz im Ehrenamt Stadtanzeiger, 28.7.04

Der Kreis der bürgerschaftlich Engagierten, die in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert sind, wird zum 1. Januar 2005 erweitert. "Wem während seines Einsatzes für die Gemeinschaft etwas zustößt, kann im Gegenzug auch auf die Solidarität der Gemeinschaft zählen", so die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt. Bürger, die in Vereinen / Verbänden im Auftrag / mit Zustimmung / von Kommunen und Kirchen tätig sind, werden gesetzlich unfallversichert sein. Hierzu zählen privatrechtliche Organisationen, Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen, zwischen- und überstaatliche Einrichtungen. Daneben können gemeinnützige Organisationen ihren Ehrenamtlern auf freiwilliger Basis einen gesetzlichen Unfallschutz anbieten.

Dortmunder Tafel eröffnet
Aus der WR 7-2004
Der Verein "Dortmunder Tafel e.V." hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen.
Mitglieder, die brauchbare Lebensmittel bei Spendern einsammeln und an Bedürftige verteilen möchten, eröffneten mit vielen Freunden und Förderern die Lager- und Büroräume an der Haydnstraße 45-47.
Der Vorsitzende Rüdiger Tepe lobte das Engagement der 60 Ehrenamtlichen, die sich für die Mitarbeit bereits gemeldet haben. Im Tafelladen an der Haydnstraße können Bedürftige Lebensmittel zu einem symbolischen Preis erhalten.

Foto: WR

Damit die Tafel auch wirklich Bedürftigen zugute kommt, sollte eine Bescheinigung der Agentur für Arbeit und Soziales oder des Sozialamtes mitgebracht werden. Für die Zukunft plant die Tafel die Eröffnung weiterer Läden auch in anderen Stadtteilen.
Die Dortmunder Tafel ist erreichbar unter
Tel. 8 60 20 30.
Es werden noch freiwillige Helfer-innen gesucht.

Fotorechte: RN

24 Jahre Ehrenamt
RN vom 30.7.04

Dank für ehrenamtliche Mitarbeit galt es jetzt auszusprechen: Gerhard Steuer aus Hombruch gehörte 24 Jahre lang dem ehrenamtlichen Sozialhelferdienst der Stadt an. In seinem Stadtteil besuchte er ältere Menschen und setzte sich für deren Belange ein. Jetzt geht es in den Ruhestand. Dank und Anerkennung bei seiner Verabschiedung übermittelte Udo Ohlenholz vom Fachbereich für Senioren.

Ohne Freiwillige trotz Millionen hilflos

Aus WR Juli 04 (gekürzt)

Der erste gemeinsame Geschäftsbericht, den Diakonie, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Rotes Kreuz, AWO und Jüdische Kultusgemeinde vorgelegt haben, beschreibt, wofür der Zuschuss der Stadt von 3,8 Millionen ausgegeben wurde.
Wichtig ist den Mitarbeitern der Wohlfahrtsverbände, dass es sich bei den städtischen Geldern um eine Anschubfinanzierung handelt. "Für jeden Euro, den wir von der Kommune bekommen, legen wir noch einen weiteren Euro dazu", sagt Anne Rabenschlag, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände.
Selbst dann wäre der Umfang der Arbeit nicht möglich ohne das Engagement von Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die mit Rat, Tat und Motivation helfen.

Ruhrnachrichten vom 26.3.03

Anlaufstation für ehrenamtliche Helfer


Zum Sozialkapital der Stadt gehören 30.000 Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Doch die Tendenz ist rückläufig, das Engagement weniger langfristig, und weniger weltanschaulich gebunden. Dazu kommt, dass die Bürger, die helfen wollen, oft nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen.
Eine Anlaufstelle für Ehrenamtliche und Bindeglied zwischen möglichen Helfern und helfenden Organisationen soll die Freiwilligen-Agentur werden. Ihre Gründung wurde bereits im November 2001 vom Rat beschlossen und im Februar dieses Jahres vollzogen. Im Juli wird sie die eigentliche Vermittlungsarbeit aufnehmen.
Träger ist der eigens aus der Taufe gehobene Verein zur Förderung der Freiwilligen Tätigkeit in Dortmund. Zu seinen Mitgliedern zählen neben der Stadt neun Organisationen wie die Caritas, das Rote Kreuz, der Stadtsportbund, der Paritätische Wohlfahrtsverein und die Arbeiterwohlfahrt.
Vorläufig ist die Freiwilligen Agentur zentral im Stadthaus untergebracht. Die Stadt stellt mit Oliver Hesse einen Mitarbeiter und den Sachmitteletat. OB Dr. Gerhard Langemeyer: "Wir sind als Stadt mit Personal und Raum in Vorlage gegangen, wenn mehr Menschen für die Agentur auf freiwilliger Basis tätig werden, sind wir auch als Stadt bereit, mehr Räumlichkeiten bereitzustellen". Die inhaltliche Trägerschaft liegt beim Verein.
Bislang - ohne jede Öffentlichkeitsarbeit - haben sich bereits 20 hilfswillige Personen bei der Agentur gemeldet, berichtet Wenzelewki. Er geht davon aus, dass es bis Juli mehr werden. Auf der Seite derjenigen, die Hilfe gebrauchen können, haben sich bisher 18 Interessenten registrieren lassen.
Hesse, der gestern im Verwaltungsvorstand über den Fortschritt der Agentur berichtete, ist dabei, eine Datenbank zu installieren, die Helfer und Hilfsorganisationen zusammenbringt. Darüber hinaus wird es  einen Perspektivworkshop geben mit 40 bis 50 Fachleuten im Bereich der Freiwilligenarbeit. Die Teilnehmer aus verschiedenen Organisationen und der Verwaltung wollen ein Leitbild für die Freiwilligen-Agentur entwickeln und ein Kooperationsnetz für Dortmund aufbauen.

Die Freiwilligen-Agentur ist im Stadthaus zu erreichen, Eingang Kleppingstraße, Zimmer 240. Ansprechpartner ist Oliver Hesse, Telefon 50-27232,

E-Mail: ohesse@stadtdo.de

 Ohne sie läuft nichts
RN aus Juli 2004(stark gekürzt)

Es wird hingewiesen auf die Freiwilligen-Agentur Dortmund. Sie vermittelt aus einem Pool von derzeit 380 freien Stellen.


Soziales Jahr
aus WR, Juli 04 (gekürzt)

Einem sozialen Pflichtjahr als Alternative zum Wehr- oder Zivildienst hat der Präses der Landeskirche von Westfalen, Alfred Buß, eine klare Absage erteilt.
"Wenn auch die demografische Entwicklung eine Neubesinnung von freiwilligen Diensten und Ehrenämtern erfordere, könne und dürfe soziales Engagement nicht als Pflichtaufgabe Gestalt annehmen, so Buß. "Am Ende leiden die Betreuten", heißt es in dem Appell. Gemeinsinn und Nächstenliebe ließen sich ebenso wenig auf diese Weise erzeugen, hieß es
.


Besuch- und Begleitdienst für Seniorinnen
Aus "Blickpunkt Saarlandstr.7-2004"

Seniorinnen aus dem Kreuzviertel, die eine Gesprächspartnerin oder eine Begleiterin für gemeinsame Spaziergänge suchen, können sich an den Seniorenhelferdienst der Stadt wenden. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin steht kostenfrei für diese Aufgaben zur Verfügung.
Weitere Informationen unter Telefon 50 2 45 69.

 

"Ruhr Nachrichten" Februar 2004"

Freiwillige müssen honoriert werden

Kommission schlägt Stiftung vor

Berlin Für die neuen Freiwilligen-Dienste, die Renate Schmidt heute vorstellt, wird eine Höchstdauer von 24 Monaten empfohlen.

Neben bundesweit tätigen Trägern setzt die Kommission auf Organisationen vor Ort. "Dies können auch lokale "klassische" Vereine sein, deren Vereinsarbeit durch die Einbindung in das neue Freiwilligenmodell gegebenenfalls neu belebt werden könnte", heißt es dazu in dem Kommissionsbericht. Das freiwillige Engagement müsse durch gesellschaftliche Anerkennung, aber "auch durch geldwerte und monetäre Formen" unterstützt werden. Genannt werden als Beispiel die "kostenlose Nutzung öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel, Freistellungen, Fort- und Weiterbildungsangebote, Aufwandsentschädigungen, Beitragszahlungen zur Haftpflicht- und Unfallversicherung, Gratifikationen".
Die Freiwilligendienste müssten über öffentliche Fördergelder mitfinanziert werden. Auch eine "Stiftung für Freiwilligendienste" könne eingerichtet werden.


Soziales Jahr für Senioren?

Berlin Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart hat ein freiwilliges soziales Jahr für Senioren gefordert. "Wir brauchen dringend eine neues Modell zur Sicherung der Versorgungslage", sagte Pinkwart einer Zeitung mit Blick auf die Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes. Sonst drohe ein akuter Pflegenotstand. Laut Pinkwart soll künftig ein soziales Jahr kurz vor Renteneintritt möglich sein.


Telefonkette

Nach einem Artikel aus den RN 2003

Für eine Telefonkette werden noch weitere interessierte Damen ab 70 Jahren gesucht.

Die Betreffenden würden täglich von einer bestimmten Seniorin angerufen werden, die sich nach dem Befinden erkundigt. Die Anruferin würde für den Fall, dass bei der Angerufenen schwere gesundheitliche Probleme auftreten oder sie nicht mehr in der Lage ist, Hausarzt bzw. Angehörige anzurufen, dieses übernehmen. Natürlich tätigt auch die Angerufene täglich einen Anruf, um so die Telefonkette zu schließen.

Weitere Informationen zu dieser sinnvollen Idee gibt's bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (K.I.S.S.) unter Tel. 0231-52 90 97.

 


1.1.2000

Wertschöpfung durch das Ehrenamt und Bezahlung der Ehrenamtlichen

In der Diskussion über das Ehrenamt wird oft über die "Wertschöpfung" diskutiert, die das Ehrenamt für die Gesellschaft bedeutet. Zumindest auf der Basis von fiktiven Stundenlöhnen wird aus der Zahl der Ehrenamtlichen und ihrer durchschnittlichen Tätigkeitszeit eine Summe hochgerechnet, die dem Staat oder der Gesellschaft einen entsprechenden finanziellen Aufwand erspare.

Überschlägige jüngste Schätzungen gehen für alle Bereiche des Ehrenamtes in Gesamtdeutschland bei ca. 12.Mio. Ehrenamtlichen von Leistungen im Werte von knapp 25 Mrd. € aus.

Diese Angaben sind nicht nur höchst spekulativ, da ehrenamtliche Tätigkeit sehr unterschiedlich ist und für nahezu alle Bereiche solide statistische Grundlagen fehlen, sie bringen auch die Gefahr mit sich, ehrenamtliche Arbeit ihres eigentlichen Wertes zu berauben. Das freiwillige Engagement im Dienst an der Gesellschaft zieht seinen besonderen Wert gerade daraus, dass er nicht nach der Bezahlung fragt. Wird das Ehrenamt in Geld gemessen, liegt die Gefahr nahe, der Materialisierung in unserer Gesellschaft und der schon jetzt weit verbreiteten Meinung, dass nur etwas wert sei, was auch bezahlt werde, Vorschub zu leisten.

Nach der Auffassung der Bundesregierung gehört prinzipiell die Unentgeltlichkeit zum Wesen des Ehrenamtes! Hierbei sind selbstverständlich Kostenerstattungen, Aufwandsentschädigungen oder Steuererleichterungen nicht ausgeschlossen. Auch dem oft benutzten Argument, dass der Staat die genannten Milliarden erbringen müsse, wenn die Ehrenamtlichen sich nicht engagieren würden, liegt nach Auffassung der Landesregierung ein falschen Staatsverständnis zugrunde: Es ist nicht Aufgabe des Staates, für alles und jedes professionelle Angebote zu unterbreiten. Ein solcher Staat wäre nicht bezahlbar. Es ist Sache der Bürger/innen, neben dem, was der Staat über seine Steuereinnahmen finanzieren kann, zusätzlich zur Gestaltung der Lebensqualität, aber auch zu allen sozialen Anliegen unserer Gesellschaft, beizutragen. Statt auf den Staat als möglichen Kostenträger zu verweisen, muss den Bürgern/innen deutlich werden, dass sie selbst sehr viel mehr bezahlen müssten - entweder über Steuern oder direkt -, oder selbst entsprechend hohe Dienst- oder Arbeitsleistungen erbringen müssten, wenn die derzeit ehrenamtlich Tätigen ihr Engagement einstellen würden!

Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche

Trotz der Diskussion über die Wertschöpfung gibt es Möglichkeiten der Entschädigugen:
Zum 1. Januar 2000 wurde die sogennante Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 Einkommensteuergesetz) von zuvor 1200 Euro auf nunmehr 1848 Euro erhöht und in einen Steuerfreibetrag umgewandelt. Ferner wurde der Kreis der Begünstigten erweitert. Dazu zählen neben den Übungsleitern auch Ausbilder, Erzieher und Betreuer; steuerbegünstigt sind außerdem bestimmte künstlerische Aufgaben sowie nebenberufliche Tätigkeiten in der Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen im Dienst oder Auftrag einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer gemeinnützigen Körperschaft zur Förderung gemeinwohlorientierter Zwecke.
Durch eine Angleichung des Sozialgesetzbuches ist sichergestellt worden, dass diese steuerfreien Einnahmen zugleich auch sozialversicherungsfrei sind!
Die Lohnsteuer-Richtlinien 2002 ermöglichen erweiterte Steuerfreistellungen auch für diejenigen ehrenamtlichen Tätigen, die Aufwandsentschädigungen aus öffentlichen Kassen erhalten (§ 3 Nr. 12 Einkommensteuergesetz). Inbesondere Feuerwehrleute und Katastrophenschützer profitieren von dieser Regelung.
Im Rahmen der Neufassung wurde ferner geregelt, den Steuerfreibetrag für die aus öffentlichen Kassen gezahlten Aufwandsentschädigungen auf 154 Euro anzuheben und damit der "Übungsleiterpauschale gleichzustellen. Diese Regelung hat wieder Auswirkungen auf die Sozialversicherungspflicht: Steuerfreie Aufwandentschädigungen sind beitragsfrei in der Sozialversicherung.


Sie planen Veranstaltungen zu seniorenpolitischen Themen und Projekten?

Wir veröffentlichen IhreTermine.
Schreiben Sie an das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf


Für Andere da sein

Ehrenamt

 
Heinz Schüpphaus
Reaktionen,Beiträge
und Änderungswünsche
sind uns willkommen.
E- Mail bitte an den:
Senioren Internetclub Dortmund
Logo Senioren Internetclub Dortmund Entwurf: Renate Hittig

Zur Programmseite des WHH