Hörbehinderungen

Jeder zehnte ist Hörgeschädigt.

Die optimale Behandlung dagegen erfolgt meist mit Hilfe von Hörgeräten.
Foto: Renate  Hittig

Allgemeine Beratung bei Hörbehinderungen
Jeden 2. Mittwoch im Monat von 15:00-17:00 Uhr

Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist für Menschen mit starken Beeinträchtigungen der Hörfähigkeit nur dann möglich, wenn die Versorgung mit technischen Hilfsmitteln zur Zufriedenheit geregelt wird. Fragen rund um Hörgeräte beantwortet die Hörgeräteakustikmeisterin Sabine Lechternböhmer.

Auskunft, Rat und individuelle Hilfen in sozialen und persönlichen Angelegenheiten erhalten Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wilhelm-Hansmann-Hauses. Bei speziellen Fragen nennen wir Ihnen gerne auch kompetente Ansprechpersonen.
Telefon : 50-2 33 56

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BERATUNGSANGEBOTE IM WILHELM-HANSMANN-HAUS

Zunehmend komplexere Problemlagen erfordern ein immer höher werdendes Maß an Informationen für Betroffene.

Neben einer großen Zahl an Selbsthilfegruppen, insbesondere aus dem medizinischen und psychosozialen Bereich, die ihre regelmäßigen Treffen im Wilhelm-Hansmann-Haus durchführen, in denen sich Betroffene gegenseitige Unterstützung zukommen lassen, stellen wir für unsere Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl kostenfreier Beratungsangebote bereit.

Die individuellen Beratungsangebote werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachämtern der Stadt Dortmund, dem Versorgungsamt, der Polizei sowie zahlreichen Selbsthilfe- und Betroffenengruppen durchgeführt. Wir wollen älteren Menschen hierdurch die Gelegenheit geben, sich ohne Schwellenängste kostenfrei beraten zu lassen.


Nicht nur Lärm

Lärm ist eine Hauptursache von Tinnitus, doch nicht die einzige. Mittelohr- und Nasennebenhöhlen-entzündungen so wie ernste Nackenverletzungen erhöhen das Risiko.

Erwerbsunfähige Frauen
Hörgeschädigte Frauen haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu anderen Frauen sind sie doppelt so häufig erwerbsunfähig.

Gefährliche MP3 Player
Die coolen MP3 und CD Player können leicht Tinnitus oder lärmbedingten Hörverlust verursachen. Trotzdem ist den wenigsten bewusst, dass diese beliebten Unterhaltungsgeräte sehr schädlich für ihr Gehör sein können.

Hörgeräte
Hörgeschädigte Personen, die zwei Hörgeräte tragen, können Unterhaltungen besser folgen und erleben allgemein eine bessere Tonqualität als solche mit nur einem.

Die Ohren schützen
Der beste Schutz vor lärmbedingtem Hörverlust ist, sich von schädlichem Lärm fernzuhalten.
Wenn Sie sich aber in einem lauten Umfeld aufhalten, verwenden Sie Gehörschutz.

Ein Leben mit Hörverlust
Hörgeräte können den Hörverlust nicht heilen, aber in den meisten Fällen können sie hörgeschädigten Menschen helfen, ein normales Leben zu führen. Vielen Hörgeschädigten öffnet sich durch Hörgeräte eine ganz neue Welt.

www.ohrfunk.de



http://www.pressegefluester-luenen.de/
     Tonbandzeitung für Blinde und Sehbehinderte


Zur Geschichte der Hörhilfen

Da jeder Mensch individuelle Hörbedürfnisse hat, muss die Ursache der Schwerhörigkeit zunächst von einem Facharzt analysiert werden, um das Vorhandensein tumuröser Prozesse auszuschließen. Sollte nach der Diagnose ein Hörgerät erforderlich werden, kann man je nach Grad der Schwerhörigkeit unter Umständen noch zusätzlich den Rat eines Hörgeräteakustikers einholen, durch den die Anpassung des Hörgerätes ohnehin erfolgen sollte.

Hörgeräte sind wichtige Hilfsmittel zur sozialen Eingliederung von Hörbehinderten, indem sie Hörverluste bei Schwerhörigkeit ausgleichen. Jedes Hörgerät besteht generell aus einem Mikrofon, einem analogen oder digitalen Verstärker und einem Lautsprecher, der die Schallsignale mit Hilfe eines Schlauches oder Röhrchens an das Ohr übermittelt. Knopfzellen-Batterien sorgen je nach eingebauter Technik und Dauer der Nutzung bis zu etwa 3 Tagen für die Stromversorgung.
Foto: Renate  Hittig

Das Richtungshören, inzwischen verbessert durch die Kombination mehrerer Richtmikrofone, und das Telefonieren für Hörgerätenutzer sind technische Problemfelder. Das Telefonieren konnte ab 2005 durch Bluetooth-Adapter zumindest erleichtert werden.

Hörgeräte, die "hinter dem Ohr" zu tragen sind, können am vielfältigsten verwendet werden. Im Gegensatz zu ihnen können "im Ohr Geräte" die anatomischen Vorteile des Außenohres nutzen. Diese Geräte werden unterteilt in solche, deren Gehäuse die Ohrmuschel vollständig füllt, Gehäuse, die mit dem vorderen Knubbel am Gehörgang abschließen, und solche, deren Gehäuse innerhalb des Gehörgangs endet und die deshalb von außen kaum zu sehen sind.

Darüber hinaus gibt es die heute kaum noch verwendete Bauart der "Taschenhörgeräte", die jetzt nur noch manchmal bei Menschen mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit oder Resthörigkeit verwendet werden.

Es gibt auch "Hörbrillen", bei denen die Hörgeräte in den dicken Bügeln untergebracht sind. Das Ohrstück und das Batteriefach befinden sich hinten am Bügel.

Bei besonderen Ohrerkrankungen finden "Knochenleitungshörsysteme" Anwendung, die Schallsignale in Vibrationsschwingungen umwandeln. Dabei wird das gesamte Mittel- und Innenohr über den Schädelknochen in Schwingung versetzt, die der Schwerhörige als gehörte Information wahrnehmen kann. Solche Geräte werden üblicherweise in Brillenbügel eingebaut.


Handys für Blinde, Hörgeschädigte und Taubstumme:

www.handy-wegweiser.de

http://www.pax-frankfurt.de/pax/home ist eine gute Einstiegsseite für das Thema "Gehörlosigkeit".
 
Heinz Schüpphaus
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