21.12.11 City-Anzeiger
100 Nordstädter helfen ihren Nachbarn
von Antje Geiß aus Dortmund-City | Foto: Günther Schmitz



Hilfsbedürftigen Nachbarn kleine Dienste oder Unterstützung gewähren ist seit 2007 das Ziel der Nachbarschaftshelfer im Stadtbezirk Nord unter der Federführung des Seniorenbüros. So wird etwa beim Einkaufen geholfen oder etwas vorgelesen. Für dieses Engagement erhielt das Projekt das Agenda-Siegel, dotiert mit 750 Euro. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern bedankte sich das Seniorenbüro mit einem Essen im Wichern-Haus bei allen 100 Aktiven. Schon 2009 wurde das Projekt mit dem 2. Platz des Integrationspreises der Stadt Dortmund ausgezeichnet. 2012 soll die Zusammenarbeit stadtbezirksübergreifend ausgedehnt werden, etwa durch gemeinsame Fortbildungen.



Nachbarschaftstreff
im Althoffblock


Foto: WAZ

copyright: Dieter Schütze

copyright: Dieter Schütze


Bericht der WAZ 23.02.02

Nachbarschaftstreff arbeitet auch ohne Zuschüsse weiter

Die Caritas und der Spar- und Bauverein Dortmund finanzieren gemeinsam.

"So was wie den Althoffblock gibt´s in Dortmund nicht nochmal, und das war auch die Idee dabei."
Roselies Blind, ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Projekt Nachbarschaftstreff Althoffblock, ist stolz auf das Zusammenleben von Alt und Jung im Südwesten der Innenstadt.

Ein voller Erfolg ist die Nachbarschaftshilfe auch für die Initiatoren von Caritas und Spar- und Bauverein. Beide entschieden sich deshalb ohne Zögern dafür, das Projekt auf eigene Kosten weiterzuführen, nachdem die Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen Anfang des Jahres auslief.
Um städtische Gelder haben sich die Träger erst gar nicht bemüht. "Wir sind wesentlich flexibler und kreativer, wenn wir nicht am kommunalen Tropf hängen", meint Manfred von Kölln, stellvertretender Geschäftsführer des Caritasverbandes Dortmund.
Und Kreativität ist das große Plus des Nachbarschaftstreffs. Rund die Hälfte der Mieterinnen und Mieter im Althoffblock ist über 60 Jahre alt, ein Drittel unter 30 - da ist normalerweise Ärger unvermeidlich. Aber gerade diese Situation ist die Stärke des traditionellen Wohnquartiers. Projektleiterein Petra Emig und 44 ehrenamtliche Mitarbeiter bringen gezielt alle Generationen in Kontakt, bieten Kurse an, vermitteln unter den Mietern Babysitter und Einkaufshelfer.
Nachbarschaftshilfe lohnt sich: Ältere Bewohner des Althoffblocks können länger in ihren Wohnungen leben. Grund genug für Friedrich-Wilhelm Reckermann, Vorstandsvorsitzender des Spar- und Bauvereins, gemeinsam mit der Caritas weitere Projekte nach dem Vorbild des Althoffblocks zu fördern.

Konzeptgruppe Nachbarschaftstreff Althoffblock 2007 Rechte: Schütze

Konzeptgruppe Nachbarschaftstreff Althoffblock 2007




Schach im Nachbarschaftstreff Althoffblock Steubenstr,16 / Ecke Neuer Graben
Tel.7214970
Montags ab 16 Uhr          Donnerstags 10 bis 13 Uhr

 

Konzeptgruppe des Nachbarschaftstreffs Foto: Dieter Schütze

Netzwerk Nachbarschaft
Bundesministerin von der Leyen übergibt Preise und übernimmt erneut Schirmherrschaft.
Auch im Jahr 2006 findet er wieder statt - der Wettbewerb
"Beste Nachbarschaft - füreinander da sein, sich gegenseitig helfen, miteinander feiern"
unter Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.                                                                                            weiter
E-mail: poststelle@bmfsfj.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Alexanderplatz 6
10178 Berlin
Telefon: 01888-555-0
Telefax: 01888-555-1145

Ursula von der Leyen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Fotorechte:bmfsfj
Ursula von der Leyen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Rund 100 Teilnehmende aus Wohnungswirtschaft, Handwerk und Wissenschaft verfolgten den ersten Workshop "Wohnen und Seniorenwirtschaft" am 8. Februar 2006 in Gelsenkirchen. Die Veranstaltung förderte interessante Zahlen zutage: Mehr als 53 Prozent der Älteren bezeichnen die Nachbarschaft und das Wohnumfeld als wichtigen Faktor für Lebensqualität, nur etwa fünf Prozent möchten zurückgezogen leben.
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Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg Do-Lindenhorst Herrekkestr.66 Tel. 02318296630

 


"Shopping-Taxi" fährt für Senioren

aus der WAZ vom 3.8.07 (gekürzt ) von Helga Saielli

In Aplerbeck bietet die Caritas zusammen mit der katholischen und evangelischen Gemeinde einen sog. "Einkaufsservice" an. Das Team um Ernst Lahme holt auf Wunsch Senioren von zu Hause ab, um sie zu den örtlichen Geschäften zu fahren und anschließend wieder zurückzubringen. Der Service ist kostenlos, ist aber auf die Geschäfte im Bezirk Aplerbeck beschränkt.

Neben dem Einkaufsservice bietet das Team bereits seit zwei Jahren Beratungen an, und zwar jeden Donnerstag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr im Gemeindehaus, Egbertstr. 15.

Diese Hilfe kursiert unter dem Namen "Caritas Kontakt".

Einkaufen mit Begleitung gibt es jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat zwischen 10.00 und 12.00 Uhr.

Das Team "Caritas Kontakt" bittet um frühzeitige Anmeldung unter 4 42 22 87.

Unter der gleichen Nummer gibt es auch jeden Donnerstag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr telefonische Beratung.


Für Andere da sein

Umweltkonflikte im Dialog lösen-Pdf

 
Heinz Schüpphaus
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