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| PATIENTENVERFUEGUNG NEWSLETTER ------------------------------------------------------------------- Palliativmedizin verbessern Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will in der neuen Legislaturperiode die Palliativmedizin für unheilbar Kranke mit einem 250-Millionen-Programm deutlich verbessern und flächendeckend ausbauen. Dies sei auch die richtige Antwort auf die Forderung nach aktiver Sterbehilfe, die sie strikt ablehne, sagte die SPD-Politikerin heute der "Neuen Osnabrücker Zeitung." Dafür will Schmidt einen eigenständigen Leistungsanspruch auf eine "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" schaffen. Allein die Palliativ-Teams kosten rund 100 Millionen Euro pro Jahr, rechnete die Ministerin vor. Weitere 110 Millionen würden durch eine bessere Versorgung der Schwerstkranken mit Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln erwartet. 26 Millionen dürfte die Optimierung der hausärztlichen Versorgung für Palliativpatienten ausmachen. Die benötigten Mittel könnten zum Beispiel durch wirtschaftlicheres Verordnen von Medikamenten an anderer Stelle aufgebracht werden, sagte Schmidt. Flächendeckend sollen rund 330 speziell ausgebildete Teams aus Ärzten und Pflegekräften Schwerstkranke mit erhöhtem Versorgungsbedarf vor allem zu Hause bis zum Tod betreuen. Profitieren würden diejenigen, die unheilbar an Krebs, AIDS oder einer neurologischen Erkrankung leiden. Dies beträfe nach Expertenmeinung rund 10 % der Palliativpatienten, sagte die Ministerin. Daneben müsse deshalb auch die Palliativversorgung in den Krankenhäusern oder durch Hospize ausgebaut und verbessert werden. Aus: Kommentar des Bundestagsabgeordneten Rolf Stöckel: << Palliativmedizin und indirekte oder passive Sterbehilfe sind kein Widerspruch - das Thema Sterbehilfe muss differenziert betrachtet werden ... Hospize ... sind notwendig und dieses Angebot sollte unbedingt bundesweit ausgebaut werden, aber Hospize sind nicht der einzige Weg, die Würde des Menschen am Lebensende zu bewahren. Wir brauchen eine breite gesamtgesellschaftliche und vor allem sachliche Diskussion über das Ende des Lebens. ... Ich sehe drei Aufgabenbereiche, die verfolgt werden müssen: Zum einen muss aufgeklärt werden über die verschiedenen Möglichkeiten, das Sterben zu erleichtern. Es ist ein Armutszeugnis, wenn schwerkranke Menschen als einzigen Ausweg die Selbsttötung oder Hilfe zur Selbsttötung in Betracht ziehen. Die Entscheidung, das eigene Leben zu beenden, ist allerdings zu respektieren. Wir brauchen einen Ausbau der Palliativmedizin. Die Gesundheitsministerin will künftig jährlich knapp 240 Millionen Euro für die Pflege schwerstkranker Menschen bereitstellen, es soll ein gesetzlicher Leistungsanspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung eingeführt werden. Ich begrüße das sehr .... Gleichzeitig werde ich mich dafür einsetzen, dass es uns noch in der ersten Hälfte der Legislaturperiode gelingt, die Patientenverfügung gesetzlich zu regeln. An die Vorarbeiten der alten und künftigen Bundesjustizministerin kann hier angeknüpft werden, um die Autonomie am Lebensende zu stärken. >> |
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Köhler fordert Gesetz über Patientenverfügung
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Patientenverfügung und Beratungsvollmacht. Hilflos im Krankenbett liegen, der Apparatemedizin und fremden Menschen ausgeliefert - das ist eine beängstigende Vorstellung. Daher sollte jeder, der in einer solchen Krankheitssituation selbst bestimmen möchte, mit einer Patientenverfügung vorsorgen.Wie muss eine Patientenverfügung und eine Betreuunsgvollmacht aussehen, damit sie praktisch umgesetzt werden kann? Ihre Fragen beantwortet Bruno J. Sobotka von der Deutschen Hospiz-Stiftung.
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Patientenverfügung was ist zu beachten? RN vom 8.2.2007 Berlin. |
![]() Heinz Schüpphaus |
Reaktionen,Beiträge und Änderungswünsche sind uns willkommen. E- Mail bitte an den: Senioren Internetclub Dortmund |
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