Der Anspruch, die alleinige religiöse Wahrheit zu besitzen ist eine dauerhafte Bedrohung des Weltfriedens.
 

Stand der Weltreligionen  2003 in %
Statistisches Bundesamt der BRD

33,0 Christen
21,4 Sonstige+Religionslose
19,6 Muslime
13,4 Hindus
  6,4 Taoisten-Chinesen
  5,9 Buddhisten
  0,2 Juden
  0,1 Konfuzianer

 

Religionen in Deutschland

32,6 Katholische
32,4 Evangelische
28,5 Sonstige+Religionslose
  4,2 Muslime
  1,9 andere Gemeinschaften
  0,2 Buddhisten
  0,1 Hindus
  0,1 Juden


Die globale Orientierungskrise ist nur durch einen weltweiten Bewusstseinswandel zu bewältigen, wie er in der Ökologie, der Friedens- und Frauenfrage bereits erfolgt ist.
Aufgabe der Religionen ist es zur Bewältigung von Orientierungskrisen und zum notwendigen weltweiten Wertewandel einen entscheidenden Beitrag zu leisten.
Dies können Religionen nur dann glaubwürdig tun, wenn sie selbst jene Konflikte beseitigen, deren Quelle sie selber sind. Wenn sie wechselseitig Überheblichkeit, Misstrauen, Vorurteile, ja Feindbilder abbauen und den Traditionen, Heiligtümern, Festen und Riten der jeweils Andersgläubigen Respekt entgegenbringen.

Natürlich machen uns Terroristen die unter dem Decknamen des islamischen Glaubens Attentate verüben, Angst.
Aber solche Trittbrettfahrer hat fast jede Glaubensrichtung zu beklagen.
Schauen wir nur nach Irland,wo sich katholische und evangelische Christen im Namen des Glaubens seit vielen Generationen bekämpfen.

                                                                                                             


6.10.11


27.1.11

1.9.2010


13.11.2010




Foto: Dieter Menne

Umgestaltung der Liebfrauenkirche zum Kolumbarium nimmt Formen an

Von Gaby Kolle am 1. Dezember 2008

DORTMUND

Ein wachsender Hain aus filigranen Messingstelen oder ein Bodenrelief, das Kirchenbänken nachempfunden ist - das sind die beiden erstplatzierten Entwürfe für ein Kolumbarium, mit dem die katholische Liebfrauenkirche in der Amalienstraße 2009/2010 zur Grabeskirche umgestaltet werden soll.

Es ist ein Pilotprojekt im Erzbistum Paderborn, wie Propst Andreas Coersmeier als Mitglied des Preisgerichts betonte. Mit den insgesamt neun Wettbewerbsbeiträgen zur künstlerischen und architektonischen Gestaltung von bis zu 4000 Urnenplätzen sollten Lösungen gesucht werden, wie sich christliche Bestattungstradition in einem neuen Rahmen und in neuer Form weiterentwickeln kann. Ein moderner Friedhof für christliche Trauerarbeit.
Mehr zu diesem Thema Artikel: Für Urnen wird Teil der Kirche entweiht Grundidee des Entwurfs aus dem Künstlerbüro Lutzenberger + Lutzenberger (Bad Wörishofen) in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ritter Jokisch ist die Bestattung in der Erde, sprich im Boden des Hauptschiffes der neugotischen Backsteinkirche. Der komplette Kirchenboden wird durch Urnenkammern ersetzt. Auf der jeweiligen Grabplatte mit Platz für Blumen oder Kerzen steht eine Stele, die mit Namenstafel und eingeätzter Bildplatte die Funktion des Gedenkens übernimmt. Lebende und Tote miteinander im Kirchenraum Als "verblüffend einfach" lobte Prof. Dieter Baumewerd, Mitglied des Preisgerichts, den Entwurf von Prof.Volker Staab aus Berlin. Auch hier wurden die Urnengräber - jedes für sich ein kleiner Schrein - niedrig angeordnet, in Einheit mit Sitzplätzen, alles aus Bronze, "als ob Lebende und Tote miteinander im Kirchenraum sitzen", so Baumewerd. Mit diesen beiden Wettbewerbsbeiträgen sei die Kirche künstlerisch und architektonisch weitergekommen. Ein Gedenken auf Augenhöhe mit den Toten soll dieser Entwurf für ein Kolumbarium, eine Grabstätte für Urnen, in der katholischen Liebfrauenkirche ermöglichen. Das siebenköpfige Preisgericht mochte sich bei den beiden Entwürfen, die sich vor allem durch die Atmosphäre, die sie erzeugen, unterscheiden, nicht auf einen Preisträger festlegen und vergab zwei erste Preise. Das letzte Wort haben Anfang des Jahres die kirchlichen Gremien, kündigte Propst Coersmeier an. Den Wettbewerb unter der Leitung des Dortmunder Architekten Wolfgang Bergstermann hatte der Gemeindeverband Katholischer Kirchengemeinden Östliches Ruhrgebiet in Auftrag gegeben.


Wir glauben alle an den einen Gott
,

ob er katholisch oder evangelisch ist, hat noch niemand herausgefunden.

Das sagten tolerante Menschen in unserer Jugendzeit, denn darum ging es damals. Von anderen christlichen Glaubensrichtungen oder gar von nichtchristlichen Religionen hatten wir in der Schule oder in Reiseberichten gehört, aber insgesamt waren unsere Kenntnisse darüber sehr dürftig.

Inzwischen hat sich die Situation durch die enorm angewachsene Mobilität vollkommen verändert. Angehörige der verschiedensten Religionen, in der Mehrheit Nichtchristen, sind unsere Nachbarn geworden. Wir können nicht mehr umhin, uns mit ihren Glaubensvorstellungen auseinanderzusetzen.

Helga Saielli




Besichtigung der Abu Bakr Moschee


Am Mittwoch, dem 07.02.07, fährt eine Gruppe interessierter Frauen und Männer aus dem Wilhelm-Hansmann-Haus in die Carl-Holtschneider-Straße 8a. Dort befindet sich die Abu Bakr Moschee, eine der 4 Moscheen in Dortmund. Der Imam Ahmad Aweimr führt uns zunächst durch die Anlage mit den verschiedenen Räumen und gibt Erklärungen dazu.

Im Gebetsraum, der vom Frauenraum getrennt ist, befindet sich die Gebetsnische und die Vortragskanzel. Die Gebetsnische wird in der Regel vom Vorbeter, dem Imam, eingenommen; er betet das vor, was dann von der Gemeinde nachgebetet wird. Von der Vortragskanzel aus wird gepredigt; sie kann mit der Kanzel in christlichen Kirchen verglichen werden. Die Predigt in Moscheen kann gesellschaftliche, kulturelle, wissenschaftliche und religiöse Themen beinhalten. Nach dem Rundgang begeben wir uns in einen Vortragsraum. Hier werden wir mit Kaffee, Tee und Gebäck verwöhnt. Der eigentliche Zweck ist allerdings, uns die Inhalte muslimischer Verhaltensweisen näher zu bringen. Ahmad Aweimr erklärt uns die fünf Säulen des Islam:

Das Glaubensbekenntnis (Shahaada): Dies ist die erste Säule des Islam: "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet."

Das Gebet (Salaat): Alle Muslime sind verpflichtet, fünfmal am Tag zu bestimmten Zeiten zu beten, allein oder mit anderen zusammen. Es wird erwartet, dass alle am Freitag um die Mittagszeit zum Gottesdienst in die Moschee kommen.

Das Almosengeben (Zakkaat): Almosen werden an Arme, Bedürftige, Schuldner, Gefangene und Reisende gegeben. Dem Koran ist die Höhe nicht so wichtig wie die Art und Weise des Almosengebens.

Das Fasten (Saum): Während des Monats Ramadan (der neunte Monat des Mondjahres) sind alle Muslime verpflichtet, während des Tages zu fasten. Sie müssen sich tagsüber von Essen, Trinken, Rauchen und von Sexualität enthalten. Nach Sonnenuntergang ist all das wieder erlaubt.

Die Pilgerreise (Hadj): Jeder Moslem muss mindestens einmal im Leben eine Pilgerreise nach Mekka machen. Alte und Kranke dürfen einen Stellvertreter schicken. Diese Pilgerreisen sind das ganze Jahr über möglich, aber die meisten Muslime machen diese Reise im zwölften Monat.

In der folgenden Diskussion mit Ahmad Aweimr stellt sich heraus, dass Jesus, Adam, Noah, Abraham und Johannes der Täufer von den Muslimen ebenfalls als Propheten anerkannt werden, wobei allerdings nach seiner Auffassung Mohammed der letzte Prophet war und damit alle anderen überholt wurden.

Die Unterschiede der realen Verhältnisse in der Welt zu den religiösen Bekenntnissen erklärt Ahmad Aweimr mit dem interessengeleiteten Einfluss der Politik auf das tatsächliche Verhalten der Menschen. Im Zusammenhang mit dieser Aussage macht Ahmad Aweimr darauf aufmerksam, dass "Dschihad" wörtlich übersetzt "Anstrengung, Einsatz" bedeutet. Friedliebende Muslime leiten daraus ab:

- Anstrengung des Herzens = tägliches Bemühen um aufrichtigen Glauben,

- Anstrengung der Zunge = Ermunterung der Guten und Zurechtweisung der Bösen,

- Anstrengung der Hand = soziale Aktion

Nur Toleranz im Verhalten der Religionen untereinander, das ist die Meinung aller Teilnehmer, kann garantieren, dass ein friedliches Zusammenleben möglich wird.

Bild und Text: Lothar Bödeker


Schritt zur Integration

Aus RN (gekürzt)

Mit der Gründung des Koordinierungsrates der Muslime wollen die vier großen muslimischen Dachverbände den Erwartungen von Politik und Gesellschaft nach einem einheitlichen Ansprechpartner nachkommen.

Der KRM vertritt die Muslime auf Bundesebene und fördert die Schaffung von Vertretungsstrukturen auf Landesebene einvernehmlich mit den bereits etablierten muslimischen Strukturen.

Die beteiligten Dachverbände repräsentieren nach eigenen Angaben die große Mehrheit der Moscheegemeinden, in denen das islamische Gemeindeleben in Deutschland stattfindet. Der erste turnusmäßige Sprecher des KRM, der jeweils für ein halbes Jahr bestimmt wird, ist der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub A. Köhler.

Islam-Seminar 2007-05-29

Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Islamischen Bundes Dortmund e.V. (Abu-Bakr-Moschee), des Katholischen Forums Dortmund, der Moschee des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) - Bachstraße, Dortmund, der Arbeitsgruppe "Interreligiöser Dialog" Dortmund und der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen.

Kontakt:

Katholisches Forum

Propsteihof 10, 44137 Dortmund

Tel. 0231-836931

E-Mail: info@islamseminar.de

Programm und Progammänderungen:

www.islamseminar.de

www.abu-bakr.de

RN-2008

RN-2008


Die Nacht der Religionen

Nach zwei Berichten aus der WAZ

Am Pfingstsonntag 2007 hatten die evangelische Gemeinde und die islamische Gemeinde der Al Fath-Moschee in der Pauluskirche an der Schützenstraße eine gemeinsame Feier veranstaltet.
Man lauschte dem Chor „Just Gospel“ aus Oespel, einer muslimischen Band und einer indischen Musikgruppe. An dieser Feier nahm auch der aus Sri Lanka stammende Mönch Dhammananda teil, der jetzt in dem von Deutschen gegründeten buddhistischen Zentrum in Odenwald-Lindenfels lebt.



Sozialgericht Dortmund in einem Urteil 2004

Das Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung begründet keinen Anspruch auf finanzielle Mittel zur Ausübung der Glaubensfreiheit.
Az.:S39 P 84/04



vom 3.5.2008

Annäherung zwischen Vatikan und Islam-Theologen


© 2008 Financial Times Deutschland, © dpa

Papst Benedikt XVI. am 6. Januar im Petersdom im Vatikan.

 

Der Vatikan und führende schiitische Theologen aus dem Iran haben sich in Rom auf eine gemeinsame Erklärung zum Thema «Glaube und Vernunft im Christentum und im Islam» geeinigt.

 

Der wichtigste der insgesamt sieben vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Grundsätze besagt, dass Glaube und Vernunft «von sich aus gewaltlos» sind und niemals für Gewalttätigkeit benutzt werden sollten. «Bedauerlicherweise ist es immer wieder vorgekommen, dass beide missbraucht wurden, um Gewalt zu üben», heißt es in dem am Mittwoch auf der Webseite des Vatikans abgedruckten Dokument.

Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hat am Freitag über das Schriftstück berichtet. An dem vorausgegangenen Seminar, das vom vergangenen Montag bis Mittwoch dauerte, waren der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog und das Zentrum für den interreligiösen Dialog der «Islamic Culture and Relations Organization» mit Sitz in Teheran beteiligt. In den vereinbarten Leitsätzen heißt es weiter, Christen und Muslime sollten über Toleranz hinausgehen und Unterschiede akzeptieren, während sie sich ihrer Gemeinsamkeiten bewusst bleiben und Gott dafür danken: «Sie sind zu gegenseitigem Respekt aufgerufen und somit dazu, die Verhöhnung von religiösen Überzeugungen zu verurteilen.»

Nach der Generalaudienz empfing auch Papst Benedikt XVI. eine Delegation der iranischen Muslime unter der Leitung von Mehdi Mostafawi, der auch Irans Präsidenten in religiösen Fragen berät. «Die kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der heutigen Welt machen die Notwendigkeit solcher Kooperationen zwischen Islam und Katholizismus umso bedeutender», erklärte Mostafawi im Anschluss an das Treffen nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Dialog und Respekt seien die wichtigsten Kriterien für die Verminderung der extremistischen (religiösen) Bewegungen.

Monsignor Khaled Akasheh, der für den Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog an den Gesprächen teilnahm, sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag: «Die Teilnehmer waren sehr zufrieden mit dem, was erreicht worden ist.» Auch in Deutschland wurde die gemeinsame Erklärung sehr positiv aufgenommen.

Aus Sicht des Experten Peter Hünseler von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) ist die Erklärung ein «wichtiges Zwischenergebnis». Innerhalb eines langjährigen Dialogs mit Muslimen sei bei dem nun sechsten Zusammentreffen mit Vertretern aus dem Iran ein «Kommuniqué von hohem Stellenwert» gelungen. «Ganz entscheidend ist hierbei die Absage an die Gewalt als zentraler Punkt», sagte der Leiter der Fachstelle für christlich-islamischen Dialog der Bischofskonferenz auf dpa-Anfrage.

Die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach, begrüßte sie als «richtungweisend». Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick bezeichnete die vereinbarten Grundsätze als einen großen Fortschritt. Das nächste Treffen für den weiteren Dialog soll in zwei Jahren in Teheran stattfinden.






http://www.heimkinder-ueberlebende.org/


http://www.schlaege.com/

Religion-Statistik

http://www.freie-buerger-fuer-demokratische-werte.de/briefe/brief-an-alle-bundestagsabgeordneten/index.html



Interreligiöser Kalender(pdf)

Christen sprechen zu Muslimen
... Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, den barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, selbst seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich so gern beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihr Vergelter ist. Daher haben sie eine hohe Achtung vor dem sittlichen Leben und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.
Da jedoch im Lauf der Jahrhunderte nicht wenige Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Moslems entstanden sind, ermahnt die heilige Synode alle, dass sie das Vergangene beiseite lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen bemühen und gemeinschaftlich die soziale Gerechtigkeit, die sittlichen Güter sowie Frieden und Freiheit fördern.
Aus: 2. Vatikanisches Konzil, Nostra aetate, 1965


Der Gotteswahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Gotteswahn ist der Titel eines Buchs
des britischen Religionskritikers Richard Dawkins




In Saudi-Arabien ist das Autofahren für eine Frau ein gefährliches Abenteuer, das leicht mit einem Gefängnisaufenthalt enden kann. Denn das islamische Königreich am Golf ist der einzige Staat der Welt, der Frauen das Autofahren per Gesetz verbietet
Foto: dpa

Internet 17.6.2011

Helga Saielli

Reaktionen,Beiträge
und Änderungswünsche
sind uns willkommen.
E- Mail bitte an den:
Senioren Internetclub Dortmund
Logo Senioren Internetclub Dortmund Entwurf: Renate Hittig

Zur Programmseite des WHH