12 Seniorenbüros in Dortmund



Seniorenbüro Innenstadt West,
Lange Straße 42, 44137 Dortmund
Christine Gilbert, Nicole Rekittke,
Mo.-Fr. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
Tel.: 39572-14, 
E-Mail : seniorenbuero.west@dortmund.de
Seniorenbüro Dortmund-Hörde
(Im Gebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle
Zimmer 512)
Carola Urban, Stella Schlichting,
Hörder Bahnhofstr. 16, 44263 Dortmund
Tel.: 50-2 33 11
Seniorenbüro Innenstadt Ost
(Im Wilhelm-Hansmann-Haus)
Märkische Str. 21, 44139 Dortmund
Tel.: 50-2 96 90
Seniorenbüro Dortmund-Hombruch
(Im Gebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Harkortstr. 58, 44225 Dortmund
Tel.: 50- 2 83 90
Seniorenbüro Innenstadt-Nord
(Im sozialen Zentrum e.V.)
Westhoffstr. 8-12, 44145 Dortmund
Tel.: 4 77 52 40
Seniorenbüro Dortmund-Huckarde
(Im Nebengebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Urbanusstr. 5, 44369 Dortmund
Tel.: 50-2 84 90
Seniorenbüro Dortmund-Aplerbeck
(Im Gebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Aplerbecker Marktplatz 21, 44287 Dortmund
Tel.: 50-2 93 90
Seniorenbüro Dortmund-Lütgendortmund
(Im Nebengebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Wernerstr. 10, 44388 Dortmund
Tel.: 50-2 96 70
Seniorenbüro Dortmund-Brackel
(Im Gebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Brackeler Hellweg 170, 44309 Dortmund
Tel.: 50-2 96 40
Seniorenbüro Dortmund-Mengede
(Im Gebäude des Begegnungszentrums Mengede)
Bürenstr. 1, 44359 Dortmund
Tel.: 47 70 77 60
Seniorenbüro Dortmund-Eving
(Im Gebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Evinger Platz 2-4, 44339 Dortmund
Tel.: 50-2 96 60
Seniorenbüro Dortmund-Scharnhorst
(Im Gebäude des Begegnungszentrums Scharnhorst)
Gleiwitzstr. 277, 44328 Dortmund
Tel.: 50-2 96 80

 


Seniorenbüros organisieren Hilfe

Auf viele ältere Menschen wird man erst aufmerksam, wenn sie sich am öffentlichen Leben nicht mehr beteiligen oder wenn sie zum Krankheits- oder Notfall geworden sind.

Es stand die Frage im Raum, wie die Stadt Dortmund sich der gesellschaftlichen Herausforderung des demographischen Wandels stellen sollte. Die Notwendigkeit, auf die Menschen zuzugehen statt auf sie zu warten, ist schon recht früh erkannt worden. Es kam dazu, dass die Stadt zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden eine "Vereinbarung über die Zusammenarbeit beim Aufbau kleinräumiger Netzwerke in der Altenarbeit durch Seniorenbüros in den Dortmunder Stadtbezirken" erstellte. Der Titel ist wenig einprägsam, die Vereinbarung führte aber dazu, dass Anfang 2005 die beiden ersten Büros oben genannter Art eröffnet werden konnten, eins in der Innenstadt-West und eins in Hörde.

Das Modell war von so großem Erfolg gekrönt, dass nun in den nächsten Monaten gleiche Einrichtungen in den zehn anderen Stadtbezirken folgen sollen.

Ausgehend von dem Wissen, dass die Menschen zunehmend älter werden und auch zunehmend häufiger so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden verbleiben möchten, wird in den Seniorenbüros bereits ab dem vorpflegerischen Lebensabschnitt mit eben diesem Ziel beraten. In dieser Phase kann im Allgemeinen Ratsuchenden noch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln, beispielsweise bei der Hausarbeit, bei Einkäufen oder ähnlichem, geholfen werden. Das sind jedoch Hilfen, die bereits seit vielen Jahren vom Sozialhelferdienst, Verbänden und Kirchengemeinden angeboten werden.
Foto: RN

Für die Menschen, die am öffentlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, ist es wichtig, ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen, aus dem heraus Experten helfen ihr Leben neu zu organisieren. Allein die allgemeine Unwissenheit über die Vielfalt der Pflegeversicherung mit den Einstufungsmöglichkeiten und dem Leistungsspektrum rechtfertigt so etwas.

Foto: Archiv WHH
Reinhard Pohlmann (Fachbereichsleiter für Senioren- und Behindertenarbeit im Sozialamt): "Seniorenbüros können Lotsenfunktion übernehmen. Es ist nur redlich, optimal zu beraten.
Viele ältere Menschen leben allein und zurückgezogen. Sie nehmen am öffentlichen Leben nicht mehr teil und fallen erst auf, wenn sie zum akuten Krankheits- oder gar zum Notfall werden."

Sobald die Anlaufstellen in allen zwölf Stadtbezirken flächendeckend eingerichtet sind, werden sie von der Stadt Dortmund im Tandem betrieben, zusammen mit Partnern aus der Freien Wohlfahrtspflege, zu denen AWO, Diakonie, Caritas, DRK, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Städtischen Seniorenheime gehören.

Argumente für die Einrichtungen basieren auf Angaben des Amtes für Wahlen und Statistik, nach denen allein die Gruppe der über Achtzigjährigen im Prognosezeitraum bis 2020 drastisch von heute etwa 26.000 auf 43.000 Bürger steigen wird!

(RN - Auszug v. 14.02.06)


Seniorenbüro in Brackel
organisiert ab Mai passgenaue Hilfe

WAZ v. 17.2.2006 (gekürzt)

Angesichts der erfolgreichen Seniorenarbeit in Hörde und in der Innenstadt-West will die Stadt nun flächendeckend in allen zwölf Stadtbezirken Seniorenbüros einrichten.

In jedem Seniorenbüro werden die Ratsuchenden auf einen städtischen Mitarbeiter sowie einen Vertreter eines Wohlfahrtsverbandes treffen.

Voraussichtlich im Mai wird in der Bezirksverwaltungsstelle Brackel ein Seniorenbüro eröffnet. Das Büro wird in der ersten Etage eingerichtet, aber es wird dafür gesorgt werden, dass auch gehbehinderte Personen die Beratung in Anspruch nehmen können.
Mit den Umbauarbeiten wurde bereits begonnen.

Seniorenbüro Dortmund-Huckarde

Seniorenbüro Dortmund-Huckarde
(Im Nebengebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Urbanusstr. 5, 44369 Dortmund
Tel.: 50-2 84 90



Seniorenbüro Innenstadt Ost
(Im Wilhelm-Hansmann-Haus 2006)
Märkische Str. 21, 44139 Dortmund
Tel.: 50-2 96 90


Seniorenbüro
eröffnet

Stadtanzeiger vom 14.12.05

Beratung, Vermittlung und Umzugshilfe im Seniorenbüro "Wohnen".

Drei Mitarbeiter beraten im neuen Büro im Stadthaus ab sofort rund um das Thema " Wohnen im Alter".
Mit dieser Einrichtung, die unter dem Motto " zu Hause älter werden" steht, wird eine Lücke geschlossen.
Rund 90 Prozent der Senioren wollen im Alter so lange wie möglich eigenständig in ihrer Wohnung und in ihrem Stadtteil leben.
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung bedeutet das einen steigenden Bedarf an Beratung - und Vermittlung.
In Gesprächen können sich Ratsuchende über die Anpassung der Wohnung oder den Umzug in eine altengerechte Wohnung informieren.
Ganz bewusst im Blick hat man bei dem Service nicht nur ältere Dortmunder, sondern auch Senioren aus dem Umland, die es wegen der besseren sozialen Infrastruktur nun wieder in die Stadt zurückzieht.


Ausschnitt aus den Ruhr-Nachrichten

Seniorenbüro Dortmund-Lütgendortmund
(Im Nebengebäude der Bezirks-Verwaltungsstelle)
Wernerstr. 10, 44388 Dortmund     Tel.: 50-2 96 70


Seniorenbüro Wohnen
im Stadthaus am Südwall,
3. Etage Zimmer A 322

Tel.: 50 - 26939 Frau Rosi Balzer

Tel.: 50 - 23919 Frau Claudia Nolte

Tel.: 50 - 25083 Herr Rommersbach

Foto: RN


Dortmund Mengede

Im Seniorenbüro erhalten Sie die neueste
Ausgabe des  Senioren Ratgebers.


Dortmund Hombruch

 



Foto: Ruhr Nachrichten 23.11.07


Ältere Menschen sind oft nicht mehr so mobil um seniorengerechte Angebote eigenständig zu erreichen.
Also sollten wir ihnen dabei helfen und zu ihnen hingehen.
Dabei ist die Dezentralisierung der Seniorenbüros eine wichtige und richtige Entscheidung.
Ältere und einsame Menschen erreichen wir u.a., indem wir möglichst viele Gesprächskreise mit (pflegenden) Angehörigen ins Leben rufen.
Über eine gute Öffentlichkeitsarbeit könnte manche Heimeinweisung durch die behandelnden Hausärzte und bei entsprechenden Angeboten und Hilfen der neuen Seniorenbüros vermieden werden.
Mit an erster Stelle sind hier auch angagierte ehrenamtliche Helfer gefragt.

Heinz Schüpphaus


Geschaeftsbericht_Seniorenbueros-2008

Robert Jungk Preis 2007

Preisverleihung Robert Jungk Preis 2007

Das Projekt "Seniorenbüros und Altenhilfe für Senioren mit Zuwanderungsgeschichte" wurde im Oktober in Düsseldorf mit dem Robert Jungk Preis 2007 ausgezeichnet. Der Preis wurde gemeinsam vom Ministerium für Generationen, Frauen und Integration des Landes NRW und der Robert Jungk Stiftung Salzburg vom Städtenetzwerk NRW vergeben. Dieses Jahr stand es unter dem Leitthema "Unternehmungs-Lust - Mit Engagement den demographischen Wandel gestalten".
Ein gutes Beispiel für eine aktive Gestaltung des demographischen Wandels sind die Dortmunder Seniorenbüros, die in gemeinsamer Verantwortung der Stadt und der Wohlfahrtsverbände nunmehr in allen Stadtbezirken ihre Arbeit aufgenommen haben. Die positiven Erfahrungen mit der wohnortnahmebn Altenarbeit hat die Jury des Städtenetzwerkes bewogen, das Dortmunder Projekt neben weiteren 18 Initiativen in NRW von 180 eingereichten Bewerbungen als Zukunftsprojekt auszuzeichnen. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit in einigen Stadtbezirken ist die Verbesserung des Zuganges zur Altenhilfe für Senioren mit Zuwanderungsgeschichte. Hier ist das Ziel, bedarfgerechte und kultursensible Formen der Altenhilfe in den Wohnquartieren und Versammlungsorten älterer Menschen aus anderen Herkunftsländern anzubieten.

Ausschnitt aus Dortmund.de



Ernst Kaerger
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