Senioren Dortmund


09.07.1998

Tiere halten alte Menschen fit und aktiv

Neuer KDA-Ratgeber zur Tierhaltung in Alten-und Pflegeheimen

Bonn (KDA), 9. Juli 1998 - Für dieTierhaltungin Alten- und Pflegeheimen plädiert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in einem neuen Ratgeber, der heute vor der Presse in Bonn vorgestellt wurde. „Vom Kontakt mit Tieren können gerade alte und auch desorientierte Menschen sehr profitieren", erklärte KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann. Untersuchungen hätten gezeigt, daß Senioren, die ein Tier versorgen, oft aktiver, selbstbewußter und kommunikativer sind, erläuterte Prof. Dr. Erhard Olbrich von der Universität Erlangen-Nürnberg. Der Psychologe, der den neuen Ratgeber „Senioren und Heimtiere: Ein Plädoyer für die Tierhaltung in Alten- und Pflegeheimen" mitverfaßt hat, beschäftigt sich schon lange mit „Mensch-Tier-Beziehungen". Tiere könnten zwar zwischenmenschliche Kontakte nicht ersetzen, sagte Olbrich. Aber sie könnten wesentlich zur Verbesserung des Wohlbefindens im Alter beitragen, Altenpfleger entlasten und Therapien erleichtern. Olbrich: „Hund, Katze und Vogel sind oft besser als jedes Medikament."

 

Opa mit Hund
Frau mit Hund
Oma mit Hund
Bilder vom ASB


Das neueste Projekt des A rbeiter- S amariter- B undes
Hundeliebe als Therapie mit dem Besuchshundedienst
Kontaktaufnahme über den besten Freund des Menschen...
Das neueste Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes trägt den Namen "Besuchshundedienst".
Vier Mitglieder des ASB-Ruhr beteiligen sich bereits daran, sind total begeistert und freuen sich, dass es jetzt losgeht ... Das ist wirklich eine tolle Sache", erklärt Stephanie Bosch begeistert. Sie hat mit drei weiteren Samaritern schon an der Ausbildung teilgenommen - zusammen (und das ist für den wahren Hundefreund ja das Größte) mit ihrem Hund Luca . Gemeinsam wurden sie geschult, damit sie demnächst für den Besuchshundedienst aktiv werden können. Wenn wir mit dem Dienst starten, dann kann man uns sozusagen buchen ", erklärt Stephanie Bosch . Wir besuchen dann alte, psychisch kranke, behinderte oder anderweitig bedürftige Menschen mit unseren Hunden.


Was ist ein Hundebesuchsdienst?

Ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen, aber auch Kranke reagieren auf Kontakt mit Tieren sehr positiv. Aber nicht allen ist es möglich, sich ein Haustier zu halten und daher wird das Angebot von "Besuchshunden" gerne angenommen.
Auf Wunsch machen die Hunde zusammen mit ihrem Besitzer Besuche z.B. in Senioren- oder Behindertenheimen, oder auch in Schulklassen. Sie können selbst wählen in welcher Form der Besuch stattfinden soll (Einzel- oder Gruppenbesuch, in der Einrichtung, zu Hause, im Freien etc.). Die Besuche finden nach Absprache mit der Einrichtungsleitung, den Hundebesitzern und den Klienten in einem regelmäßigen Turnus statt.
Das Besuchshundeteam wird auf seine Aufgabe sorgfältig vorbereitet. Die Hundehalter sind pädagogisch ausgebildet und der Hund hat einen Eignungstest absolviert, so dass Sie ein geschultes Team besuchen wird. Jeder Besuchshund wird regelmäßig untersucht, geimpft und entwurmt und ist während seines Besuches haftpflichtversichert.

http://www.asb-ruhr.org/


Besuchshund zaubert Lächeln auf Seniorengesichter

Bild: Hund-Caluna aus RN

Der Hund "Caluna" kommt jeden Mittwoch ins
Dortmunder Altenheim "Der gute Hirte"

Caluna ist "Türöffner" zu den Herzen

Wochenkurier März 2006

Besuchshund zaubert Lächeln auf Seniorengesichter.

Im Evangelischen Altenkrankenheim "Der gute Hirte" hatte der Schweizer Sennenhund Caluna, mit seinen 18 Monaten jüngster Besuchshund, seinen ersten Auftritt, und das mit ganz großem Erfolg.

Am nächsten Mittwoch werden wieder acht bis zehn Heimbewohner sehnlichst darauf warten, dass sich die Tür öffnet und Caluna hereingewuselt kommt.

Aber es besteht noch ein großer Bedarf an geeigneten weiteren Besuchshunden, deshalb will der Verein für "Schweizer Sennenhunde", dem die Besitzerin von "Caluna" angehört, ab Juli eine "Ausbildung" anbieten. Dabei sollen Hunde, deren Besitzer interessiert sind, an die Arbeit als Besuchshund herangeführt werden.

 

RN vom 15.2.2008

 

 

 

Aus den 15.2.2008

 

 

Heinz Schüpphaus
Heinz Schüpphaus

Schafft in jedem Land Reservate für Tiere!!!

Sperrt keine Tiere in Käfige!!!

Haltet keine Tiere an Leinen und Ketten!!!

http://de.wikipedia.org/wiki/Tierschutz

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