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Dr. Gerhard Langemeyer

Vorwort (2003)

Liebe Besucherinnen und Besucher,

immer mehr ältere Menschen suchen nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben oder nach Beendigung der Familienphase neue Betätigungsfelder oder zusätzliche Kontakte.
Wichtig ist ihnen hierbei die gemeinsame Aktivität.
Gleiche Interessen und die Orientierung innerhalb der jeweiligen Altersgruppen bestimmen die Motivation.
Längst umspannt die Lebensphase "Alter" eine Zeit von etwa ab 50 Jahre bis über 90 Jahre.
Anders als noch vor 10 Jahren wird deshalb erwartet, die soziale Arbeit für und mit älteren Menschen je nach Altersgruppen unterschiedlich zu gestalten.

In Dortmund gibt es dazu neben den familiären und nachbarschaftlichen Kontakten oder kulturellen oder sportlichen Aktivitäten zahlreichen Möglichkeiten in Begegnungsstätten und Seniorenclubs, die in allen Stadtbezirken wohnortnah vorhanden sind.
Zusätzlich zum Angebot der Wohlfahrtsverbände und der Kirchengemeinden unterhält die Stadt Dortmund insgesamt sieben eigene Begegnungszentren, die den älteren Bürgerinnen und Bürgern ganztägig in der Woche zur Verfügung stehen.
Die in diesen Häusern vorhandenen Veranstaltungs- und Kursangebote berücksichtigen immer stärker die unterschiedlichen Erwartungen der Besucherrinnen und Besucher je nach Altersgruppen. So werden sowohl ältere Menschen etwa ab 50 ebenso angesprochen wie Seniorinnen und Senioren im Alter von über 80 Jahren.
Zudem besteht die Möglichkeit, sich selbst freiwillig zu engagieren.
Dazu bietet der ehrenamtliche Sozialhelferdienst der Stadt Dortmund nach dem Motto "Senioren helfen Senioren" verschiedene Mitwirkungsaktivitäten an. Nähere Informationen dazu können Sie in den Begegnungszentren erhalten. Welche Erfolge durch freiwilliges Engagement erreichbar sind, hat übrigens der Förderverein des Wilhelm-Hansmann-Hauses erneut bewiesen.
Dank des Einsatzes seiner Mitglieder konnte der große Veranstaltungssaal des größten Dortmunder Begegnungszentrums für ältere Menschen umfangreich modernisiert werden.

Vor Ihnen liegt das neue Halbjahresprogramm des Wilhelm-Hansmann-Hauses, welches erneut eine Fülle von Angeboten enthält, etwas Neues zu lernen, mitzumachen oder sich einfach in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee zu treffen. 

Beim Lesen des neuen Programms wünsche ich Ihnen viel Vergnügen. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen freuen sich über Ihren Besuch und Ihre Teilnahme.

 

Herzlichst   Ihr


Dr. Gerhard Langemeyer
Oberbürgermeister



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