Gefahrenquellen in der Wohnung


Die meisten Gefahren für ältere Menschen ergeben sich oft aus den täglichen Tätigkeiten im Haus- halt. Manchmal genügt eine kleine Unachtsamkeit, und schon ist etwas passiert. Quellen für solche Gefahren in der Wohnung sollten entdeckt und die eigenen vier Wände so sicher wie möglich ge- staltet werden.
Das beginnt mit ordentlich verlegten Kabeln von Elektrogeräten, die sonst eine Stolpergefahr bilden könnten, Tragen von Hausschuhen mit rutschfesten Sohlen, der Beseitigung von Hindernissen in Gehbereichen, Auswechseln beschädigter Schalter, Steckdosen und Stecker. Fehlende Griffe und nicht rutschhemmend verlegte Matten an/in Badewannen und Duschen, nicht ausreichende Beleuchtung und vieles andere können zu Unfällen führen. Einige Möglichkeiten sind unten dargestellt.


Teppichkanten und Ecken sollten durch Klebebänder oder rutschhemmende Unterlagen fixiert sein.

Türschwellen sollten stets dem Fußbodenniveau angepasst werden und keine Stolperstellen darstellen.

Höher stehende Fußbodenbeläge wie Teppichböden oder ähnliches können beispielsweise durch handelsübliche Teppichschienen abgesichert werden.


Auf halber Treppe lauert das Risiko

Es gibt eine Empfehlung, die Zeitspanne der Beleuchtung im Treppenhaus so zu wählen, dass auch der langsamste Mieter aus dem obersten Stockwerk den Weg zwischen Wohnungs- und Haustür bei Licht bewältigen kann. Diese Regel ist natürlich bei Hochhäusern nicht anwendbar.

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz verletzt der Hauseigentümer jedoch die Verkehrssicherungspflicht, wenn Bewohner und Besucher bei durchschnittlicher Gehgeschwindigkeit nicht mindestens zwei Geschosse überwinden können, ohne den Lichtschalter erneut betätigen zu müssen.


Fernsehgeräte sollten nicht unbeaufsichtigt in der Standby-Funktion belassen werden. Im Falle des Implodierens eines Gerätes darf keinesfalls versucht werden, einen Brand mit Wasser zu löschen, sondern nur, ihn trocken zu ersticken.

Ganz wichtig ist das Absichern von Haus-, Wohnungs-, Balkon- und Terrassentüren durch zusätzliche Schlösser.


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Hilfen im Haushalt und in der Wohnung


So will ich im Alter leben (Video der Firma Lempken-Innenstadt-Ostblog TV).


Hochgeladen von InnenstadtOstblogger am 27.05.2011

Auf der 4. Heimmesse für Wohnideen, Dienstleistungen und Gesundheit in Dortmund präsentierten sich mehr als 80 Unternehmen, Dienstleister, Verbände und Anbieter von Seniorenimmobilien aus dem Raum Dortmund.
Viele Menschen wollen auch im hohen Alter noch in den eigenen vier Wänden bleiben.
Der Innenstadt-Ostblog fragte bei einigen Organisationen nach, welche Hilfen sie anbieten.

http://michael-lemken.de/wordpress

 
Heinz Schüpphaus
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