Altengerechtes Wohnen

"Einen alten Baum verpflanzt man nicht!"


Dieser bekannte Spruch trifft auch das Problem "Leben im Alter" und damit auf viele von uns zu.

Da lebt man nun seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten, in einer Wohnung, die zu allen Zeiten allen Ansprüchen gerecht geworden ist, die man sich weitestgehend nach eigenem Geschmack ein-gerichtet und/oder gestaltet hat, eine Wohnung in vertrauter Umgebung, in der man seine Nachbarn vielleicht nicht nur gut kennt, sondern auch mit ihnen befreundet ist, wo einem jeder Weg und Steg in der Umgebung vertraut ist … und dann kommt das Alter und mit ihm kommen häufig altersbedingte körperliche Unzulänglichkeiten oder auch Körperbehinderungen anderer Art mehr oder weniger auf jeden zu.

Erreichten die altersbedingten Beschwerden, aber nicht nur die, einen gewissen Stand, blieb früher eigentlich nur der Gedanke an den Umzug in ein Seniorenheim, zumindest in unseren Breiten, denn in vielen Teilen der Erde gibt es derartige Einrichtungen gar nicht oder nur in recht unzulänglicher Form.

Ein solcher Umzug bedeutete und bedeutet selbstverständlich auch heute noch eine Absage an das Altvertraute und führt zu der Erkenntnis, dass der eingangs erwähnte Satz sich für einen selbst wohl doch nicht realisieren lässt, obwohl er doch eigentlich so zutreffend ist.

Seniorenheime sind mit Sicherheit äußerst sinnvolle Einrichtungen und es darf hier keinesfalls der Eindruck entstehen, dass ihnen das abgesprochen werden soll. Aber das Festhalten möglichst am Altvertrauten dürfte bei den meisten von uns doch recht ausgeprägt sein. Nur, was ist zu tun? Man spürt, dass sich etwas ändern muss und
wird … aber was und vor allem, wie?

Nach Prognosen der Vereinten Nationen wird sich der Anteil älterer Menschen bis zum Jahr 2050 weltweit verdoppeln. Heute sind in Deutschland rund 22% der Bevölkerung 60 Jahre oder älter, nach 2050 werden es ca. 36% sein. Der Anteil der Jüngeren, der unter 20-jährigen, wird sich gleichzeitig von heute rund 21% auf etwa 16% verringern. Im selben Zeitraum steigt aber die Lebenserwartung weiter, und von dieser Entwicklung sind alle gesellschaftlichen Bereiche betroffen.

Der Text eines Schlagers, nach dem das Leben mit 66 Jahren anfängt, hat nach heutigen Maßstäben durchaus seine Berechtigung. Die so genannte 3. Lebensphase hat neben körperlichen Beeinträchtigungen tatsächlich auch viele Vorteile. Als Jugendlicher hatte man Zeit, aber kein Geld, später im Beruf hatte man Geld, dafür aber keine Zeit mehr und nun hat man manchmal sogar beides. Man könnte im Allgemeinen also das Leben relativ sorglos genießen, wird dazu aber unter Umständen Hilfen im Haushalt und im Allgemeinen benötigen.

Die Mobilität nimmt im Alter ab, das Unfallrisiko, gerade innerhalb der eigenen vier Wände durch Gefahrenquellen und manchmal fehlende Sicherheit, nimmt zu. Häusliche Unfälle sind häufig die Ursache für Pflegebedürftigkeit. Bei rechtzeitiger Anpassung der Wohnung an die Bedürfnisse des Alters wird unter Umständen eine Heimunterbringung vermieden. Die gewohnte Umgebung kann oft schon durch nur wenige Veränderungen sicherer und zweckmäßiger gemacht werden.

Nach stationären klinischen Behandlungen oder anderen Krisenzeiten neigen kranke und alte Menschen oft dazu, sich zurückzuziehen und zu isolieren. Dabei ist gerade dann der Kontakt zu anderen Menschen, deren Unterstützung und Ansprache besonders wichtig. In einer Wohngemein-schaft oder im betreuten Einzel- und Paarwohnen finden diese bei anderen Betroffenen und ausgebildeten Helfern Verständnis, aber auch kritische Rückmeldung und Anregung. Das betreute Wohnen richtet sich an diejenigen, die noch ihre Selbständigkeit weitgehend wahren möchten, jedoch in unterschiedlichen Bereichen des Lebens Unterstützung und/oder Beratung brauchen.

Dem Wunsch, wie bisher weiterleben zu können, kommt die Wohnberatung auf effektive Weise ent-gegen. Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden in München und Dortmund die ersten Wohnberatungsstellen, inzwischen gibt es weit über 200 davon. Zuständig in Dortmund ist heute dafür der "Verein für Gemeinwesen und Sozialarbeit Kreuzviertel e. V."
www.kreuzviertel-verein.de

Foto: kreuzviertel-verein.de

Petra Bank und Theo Hengesbach
helfen bei der Wohnungsumgestaltung


Im Bedarfsfall sollte man zuerst mit der Wohnberatung Kontakt aufnehmen, um zu klären, welche Form altengerechten Wohnens für einen selbst infrage kommt und wie die eigenen Wünsche für Lebensqualität im Alter realisiert und finanziert werden können.


Artikel zu "Wohnen im Alter"

In der WAZ vom 30.11.04 (Seite: Aus dem Westen) stand ein Artikel über eine neue Form der Altenwohnungen. Vorgestellt wurde das "Wohndorf Laar" in Duisburg-Nord. Es handelt sich um Wohnungen, die besonders auf die Bedürfnisse von Senioren eingerichtet sind. Eine Pflegestation ist in dem Wohndorf vorhanden, außerdem gibt es regelmäßige gesellige und kulturelle Veranstaltungen.
Es gibt Wohnungen in verschiedenen Größen, die Miete für eine Wohnung von 55 m² beträgt 875 €.

Awocura, Tel.: 023 / 80 91 80

Infos zum Thema: Pflegeberater Christoph Kaute vom Pflegeverbund Essen Listen sämtlicher Pflegeberatungsstellen in NRW. Hier ist auch die Broschüre "Fit ab 50" erhältlich.

Tel. : 0201 / 877 60 29

Mailto: info@pflegeverbund.de


Mindeststandards für betreutes Wohnen (geplant ist eine bundesweite DIN-Norm)

An einer solchen Norm "Betreutes Wohnen für Senioren" arbeitet tatsächlich das Deutsche Institut für Normung. Es soll eine Richtlinie für Pflege, Service und bauliche Voraussetzungen in Senioreneinrichtungen werden. Das Projekt soll im Jahr 2006 zum Abschluss gebracht werden.

Zurzeit existieren zwar einige regionale und auch kommunale Qualitätssiegel für "Betreutes Wohnen", allerdings mit unterschiedlichen Anforderungen an die Einrichtungen, in denen dadurch gegenwärtig ein Missstand herrscht. Die Bedingungen in ihnen entsprechen nicht einem angemessenen Standard der Altenbetreuung. Nun soll versucht werden, bundeseinheitliche Mindeststandards zu definieren.

Der Begriff "Betreutes Wohnen" ist bisher rechtlich ungeschützt. Anders ist das zum Beispiel bei Altenheimen, die an strenge Auflagen des Bundesheimgesetzes gebunden sind.

Das Projekt zur Einführung von Mindeststandards für die sich zunehmender Beliebtheit erfreuenden Wohnform war 2002 auf Anregung von Verbraucherverbänden initiiert worden.


Komprimierte Kurzfassung aus Reden von Politikern und Funktionsträgern zum
15-jährigen Bestehen der Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen aus dem Heft
"Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen" vom November 2004

Langsam setzt sich auch in unserer Gesellschaft eine neue Sicht des Alters durch, ein Verständnis, das nicht mehr wie einst überwiegend von Rollenverlusten bestimmt ist, sondern zunehmend gesellschaftliche Stärken erkennt und sie auch wahrnimmt.

Wichtig ist die Eigenverantwortlichkeit des älter werdenden Menschen auf ein selbst bestimmtes Leben und auf seine soziale Eingliederung.
Man kann heute nicht mehr von einer einheitlichen Phase des Alters sprechen. Nicht selten umfasst sie eine Spanne von 20 bis 30 Jahren oder auch mehr. Und diese Zeit kann so bunt sein wie die Menschen selbst, die sie erleben. Mit zunehmendem Alter können sie jedoch auf unterschiedlichste Unterstützungs- und Beratungsangebote angewiesen sein. Insbesondere die Wohnberatung deckt für viele ältere Menschen eine Bedarfslücke. Dieser Bedarf hat von Anfang an bestanden. Daher ist es sehr positiv zu bewerten, dass es diese Wohnberatungen in Nordrhein-Westfalen seit bereits 15 Jahren gibt und der Bekanntheitsgrad wächst.

Dass Menschen bis ins hohe Alter möglichst in ihren vier Wänden wohnen möchten, ist eigentlich nichts Neues. Die ganze Wahrheit ist aber, dass die meisten von ihnen auch in ihnen wohnen müssen! Das gilt gegenwärtig für etwa 95% der über 60-Jährigen. Die Lebensgeschichte der Menschen und deren Vorstellung vom Alter sind sehr unterschiedlich und so müssten auch die Wohnungsangebote eigentlich sein.


Auszug aus dem Beitrag "senioren - Altersgerecht zu Hause wohnen",
entnommen einem Heft des Unternehmens "Dortmunder Energie und Wasser"

Das Alter

Langsam setzt sich auch in unserer Gesellschaft eine neue Sicht des Alters durch, ein Verständnis, das nicht mehr wie einst überwiegend von Rollenverlusten bestimmt ist, sondern zunehmend gesellschaftliche Stärken erkennt und sie auch wahrnimmt.
Wichtig ist die Eigenverantwortlichkeit des älter werdenden Menschen auf ein selbst bestimmtes Leben und auf seine soziale Eingliederung. Zu beobachten ist auch das Umwerben älterer Menschen für das Engagement in freiwilligen Bereichen.

Man kann heute nicht mehr von einer einheitlichen Phase des Alters sprechen. Nicht selten umfasst sie eine Spanne von 20 bis 30 Jahren oder auch mehr. Und diese Zeit kann so bunt sein wie die Menschen selbst, die sie erleben. Mit zunehmendem Alter können sie jedoch auf unterschiedlichste Unterstützungs- und Beratungsangebote angewiesen sein. Insbesondere die Wohnberatung deckt für viele ältere Menschen eine Bedarfslücke. Dieser Bedarf hat von Anfang an bestanden. Daher ist es sehr positiv zu bewerten, dass es diese Wohnberatungen in Nordrhein-Westfalen seit bereits 15 Jahren gibt und der Bekanntheitsgrad wächst.

Dass Menschen bis ins hohe Alter möglichst in ihren vier Wänden wohnen möchten, ist eigentlich nichts Neues. Die ganze Wahrheit ist aber, dass die meisten von ihnen auch in ihnen wohnen müssen! Das gilt gegenwärtig für etwa 95% der über 60-Jährigen. Die Lebensgeschichte der Menschen und deren Vorstellung vom Alter sind sehr unterschiedlich und so müssten auch die Wohnungsangebote eigentlich sein.

Dies ist eine komprimierte Kurzfassung aus Reden von Politikern und Funktionsträgern zum 15-jährigen Bestehen der Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen aus dem Heft "Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen" vom November 2004.

Die "Dortmunder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (DOGEWO)" hat jede dritte ihrer 233 Wohnungen im Stadtgebiet an Menschen über 60 Jahren vermietet. Ihnen widmet das Unternehmen durch Ausstattungsmerkmale seine besondere Aufmerksamkeit. Dazu gehören auch Merkmale, die nicht unbedingt als Kriterien für Seniorenwohnungen gelten. Sehr erleichtern kann beispielsweise schon ein Aufzug im Haus das Leben im Alter. Aber auch durch ganz einfache Änderungen oder Hilfsmittel können die Alltagstätigkeiten oder die häusliche Versorgung bei Krankheit erleichtert und es könnten Unfälle vermieden werden.
Wertvolle Hilfe dazu leistet seit vielen Jahren in Dortmund die Wohnberatung des Kreuzviertel-Vereins.
Petra Bank und Theo Hengesbach vom Kreuzviertel-Verein beraten bei Interesse kostenlos in den eigenen vier Wänden, und zwar nicht nur Mieter der DOGEWO!


Zusammenfassung des Artikels:
"Wohnen im Alter: In der Mitte des Lebens statt am Waldrand"

aus der "Westfälischen Rundschau" vom 03.03.2005, Seite 5

Die Stadt Dortmund plant zusammen mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege in den Stadtteilen erste Seniorenbüros, zunächst in der Innenstadt-West und in Hörde. Durch sie sollen alle Fragen zu den Themen "Wohnen", "Pflege im Alter" und ähnliches geklärt werden. Das war am Rande einer Veranstaltung zum "Masterplan Wohnen" zu erfahren, die am 2. März 2005 stattfand. Kommunalpolitiker sehen in solchen Büros wichtige Beiträge zur Infrastruktur. Es sei schließlich keine neue Erkenntnis, dass Menschen im Alter im Allgemeinen an den ihnen vertrauten Standorten verbleiben möchten. Daraus resultiert die Notwendigkeit, die Seniorenbüros stadtteilbezogen einzurichten.

Darüber hinaus plant die Arbeiterwohlfahrt in der Innenstadt-West die Wiederbelebung eines Hilfe-Services für ältere Menschen, dem im Bedarfsfall kleinere Dienstleistungen für den Einzelnen übertragen werden können.

Ferner war bei oben genannter Veranstaltung von kompetenter Seite zu hören, dass die Zahl der über 80-Jährigen sprunghaft ansteigen werde. So rechne man für das Jahr 2010 mit rund 30.000 "Hochbetagten", im Jahr 2020 schon mit 40.000.

Als wichtiger Entscheidungsfaktor für künftige Bauprojekte diene die Erkenntnis, dass die Menschen in der Mehrzahl ihren Lebensabend nicht in der freien Natur, sondern in Gebieten mit ausgeprägter Infrastruktur beschließen möchten. Um das zu ermöglichen, müsse man schon in der Mitte des Lebens dafür investieren.

Es ist auch darauf hingewiesen worden, dass nur ein Bruchteil alter Menschen eine "Rund um die Uhr"-Pflege benötigen. In Dortmund seien das gegenwärtig zwei bis drei Prozent der 60.000 über 60-Jährigen. Auf jeden Fall wäre es für die Öffentliche Hand günstiger, gezielt in altengerechte Wohnungen zu investieren, als Pflegeplätze einzurichten.


Wenn Senioren umziehen...

... hilft der Allround-Senioren-Service - (WK vom 30.04.05)

Wer schon einmal umgezogen ist, kennt das: Nicht nur die Trennung von den eigenen vier Wänden fällt schwer, sondern auch der Umzug selbst. Hier ist vor allem in älteren Jahren Hilfe gefragt. Der ASS Allround-Senioren-Service von Wilhelm Stöcker und Walter Klein an der Ammerstraße 59 – 61 nimmt jetzt Senioren die Sorgen und Lasten eines Umzugs ab. Zum Service gehört auch - wenn gewünscht – das Ausmessen der neuen Räume, die Entsorgung von Hausrat und Restentrümplung, Ab- und Aufbau der Möbel und die Unterstützung bei Verwaltungs- und Behördengängen. Übrigens, wer noch auf der Suche nach einer seniorengerechten Wohnung ist, findet im Verein Nachbarschaftshilfe „Wohnen im Alter“ e.V. unverbindliche und neutrale Beratung.


Barrierefrei - Wohnen - Möbel

Barrierefrei mit Komfort wohnen. Große Auswahl in der Musterwohnung.
Wir beraten Sie gern - alles über Sicherheit - auch Treppenlauf.

Jeder wünscht sich eine vertraute Umgebung, möchte die Räume nach seinen persönlichen Vorstellungen einrichten und ein selbstbestimmtes Leben führen.
Dies hat insbesondere für Ältere und behinderte Menschen eine besondere Bedeutung. Aber sie benötigen dazu Einrichtungslösungen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Handicaps zugeschnitten sind. Sie brauchen eine Umgebung ohne Barrieren.
Sie brauchen innovative, kreative und technisch ausgereifte Lösungen für jeden Ihrer Wohn- und Arbeitsbereiche. Konzepte, die von uns speziell für ältere Menschen, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehhilfen, Kleinwüchsige und Blinde entwickelt werden.

Auferoth - die Schreinerei
Im Geistwinkel / Ortsgrenze Bork - Lünen
Tel.: 02306/ 75190
www.auferoth.com

www.wohnberatungsstellen.de

Generationenhäuser


Altersgerecht zu Hause wohnen

Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik Die GGT versteht sich als Vermittler zwischen Industrie, Wissenschaft und Anwender. Gerontotechnik bedeutet "Technik für ältere Menschen". Dazu gehört jedes Produkt, jede Vorrichtung oder Technologie für den Alltag oder die Betreuung und Pflege.


Fotorechte: Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik

Besonderes Augenmerk liegt auf Bedienungskomfort und Sicherheit.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Technik nur in einem notwendigen Maße zum Einsatz kommt, und zwar, um die eigenen Fähigkeiten zu unterstützen, zu erhalten oder neu zu wecken. Die GGT befürwortet keine Spezialprodukte für Senioren, sondern benutzerfreundliche Produkte für jede Generation.


Seniorenwohnungen

Am Ortsrand von Lütgendortmund in sehr schöner waldreicher Natur unterhält das DRK ca. 50 Seniorenwohnungen. Neben einer Begegnungsstätte und anderen Serviceleistungen können auch Veranstaltungen, Vorträge, Fußpflege, Mittagstisch u.v.m. des angegliederten DRK-Altenheimes genutzt werden.

Bezüglich Besichtigung und Vermietung wenden Sie sich bitte an die Hausverwaltung Hunkemöller, Tel.: 71 76 99.

DRK-Altenzentrum

Angegliedert an die Seniorenwohnungen befindet sich in der landschaftlich schönen Wohnanlage das Altenheim. Hier werden 139 pflegebedürftige alte Menschen betreut, versorgt und aktivierend unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung erfragen Sie bitte unter Tel.: 61 80 640.

Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Dortmund e.V.

Beurhausstraße 71
44137 Dortmund

+49 (0)231 1810-217 Tel.
+49 (0)231 1810-111 Fax


Caritas Service Center

(RN 07.03.05)

Ab Dienstag (8.3.05) sind folgende Dienste des Caritasverbandes im neuen Service Center in der Wißstraße 30/32 zu erreichen: Kundenberatung, Vermittlung von Dienstleistungen, Behindertenberatung, Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen, Pflegeberatung und Gemeindecaritas.
Das Service Center ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet,
samstags von 9 bis 12 Uhr.
Tel.: 18 71 51-21, Fax: 18 71 51-29,
E-Mail.: service-center@caritas-dortmund.de

     

           Foto: Archiv WHH  Foto: Archiv WHH  Foto: Archiv WHH  Foto: Archiv WHH

Städt. Seniorenheime

In unseren Häusern finden Sie eine wohnliche Atmosphäre. Qualifizierte und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen hilfreich zur Seite. Unsere zeitgemäßen Pflege- und Betreuungskonzepte orientieren sich an Ihren individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Pflegeeinstufungen. Mit einem umfassenden Qualitätsmanagement überprüfen und sichern wir unsere Leistungen fortlaufend. Unser Ziel ist die Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der von uns betreuten Menschen in allen Lebenslagen.
Die Häuser der Städt. Seniorenheime Dortmund GmbH erreichen Sie im gesamten Stadtgebiet – in Mengede, Kirchhörde, Eichlinghofen, Sölde, Körne, Scharnhorst und in der Dortmunder Mitte.

Foto: Archiv WHH  Foto: Archiv WHH  Foto: Archiv WHH

Foto: Archiv WHH

Hier bieten wir Pflege, Betreuung und Beratung für :
827 pflegebedürftige SeniorInnen
62 Tagespflege-Gäste
25 jüngere Pflegebedürftige
26 Kurzzeitpflege-Gäste
34 Service-Wohnungen
Foto: Archiv WHH


Sturzunfälle sind vermeidbar
- Ruhr-Nachrichten vom 23.11.05 (gekürzt)

Stürze sind für Senioren mit Abstand die Unfallursache Nummer eins. In Deutschland kommen jährlich rund 3600 Menschen über 65 Jahre durch sie ums Leben. Ingesamt sind es 4 Millionen , die in ihrer vermeintlich sicheren Wohnung stürzen.

Mögliche Ursachen:
Teppiche: Stolperfallen durch übereinander liegende Teppiche.
Türschwellen: Das gilt auch für leicht höherliegende Türschwellen .
Fehl-/Mangelernährung: Senioren nehmen zu wenig lebenswichtige Nährstoffe, wie Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine auf, weil sie keinen Appetit haben. Wer sich nicht richtig ernährt, beschleunigt den Abbau der Muskulatur, der Mensch wird unsicher und kann stürzen.

"Sicher leben auch im Alter - Sturzunfälle sind vermeidbar"
Diese kostenlose Broschüre (32 Seiten) kann bestellt werden bei der Aktion:
DAS SICHERE HAUS ( DSH)
Holsteinischer Kamp 62
22081 Hamburg


Unbeschwert ins Bad
- Ruhr-Nachrichten vom 23.11.05 ( gekürzt)

Ob im eigenen Haus oder in einer Mietwohnung - man fühlt sich wohl und möchte nicht aus- oder umziehen. Die Körperhygiene, ob baden, duschen, Zähne putzen - alles selbstverständliche Tätigkeiten, die mit zunehmendem Alter beschwerlicher werden, aber verhältnismäßig einfach gelöst werden können. Bei einer Renovierung des Bades sollte schon an das Alter gedacht werden, denn man möchte im Allgemeinen möglichst lange ohne fremde Hilfe auskommen.

Dusche: Sie sollte einen rutschfesten, bodengleichen Zugang ohne Stolperfallen haben. Ein stabiler Sitz und Haltegriffe sind unerlässlich.
Wanne: Wer eine Wanne bevorzugt, dem bieten sich Wannenlifte an, die es zu fast jeder Wanne passend gibt. Der Fußboden und die Badematte müssen auch hier rutschfest sein.
Waschtisch: Bei ihm kommt es auf Beinfreiheit an, damit man sich im Sitzen waschen und frisieren kann. Einhandmischbatterien erleichtern die Wasserentnahme.
Spiegel:Sie sollten in Augenhöhe angebracht sein, damit man sich auch im Sitzen anschauen kann.
Toilette:
Die Toilette könnte mit einem Sockel oder einem Aufsatz etwas erhöht werden, um das Hinsetzen und Aufstehen zu erleichtern. Auf Haltegriffe sollte auch hier nicht verzichtet werden.


In der Rubrik „Wirtschaft – Ratgeber“ der WAZ vom 22.2.2006 stand der Artikel

Mehr Service für ältere Mieter“ ( Auszug )

…Nach dem Kauf der Viterra AG richtet der Wohnungsriese Deutsche Annington (DEAIG) sein Augenmerk verstärkt auf ältere Mieter. Das Angebot für altersgerechtes Wohnen wird bundesweit ausgebaut. …

Bei dem Programm „Wohnen Plus“ können Senioren kostenfreie Serviceleistungen wie Wohnberatung, Vermittlung von Gesundheits- und Pflegdiensten, Einkaufshilfen oder Essen auf Rädern nutzen. … Jetzt sollen solche Beratungsstellen flächendeckend eingeführt werden. Zudem werden allgemeine Leistungen wie Reparaturservice und Hausmeisterdienste einheitlich angeboten.


"Seniorenbüro Wohnen"
im Amt für Wohnungswesen

Seniorenbüro Wohnen

Die Weiterentwicklung des Masterplan Wohnen (Thema: „Wohnen im Alter“) hat verdeutlicht, dass Senioren solange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung und in Ihrem Stadtteil leben möchten. Diese Erkenntnis hat das Wohnungsamt zum Anlass genommen, unter dem Motto „Zu Hause älter werden“ ein seniorenspezifisches Angebot zu entwickeln. Ratsuchende erhalten hier die Möglichkeit, in Beratungsgesprächen ohne Zeitdruck den Wechsel in eine altengerechte Wohnung gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen zu besprechen.

An vorderster Stelle steht dabei immer das Ziel, den Verbleib in der angestammten Wohnung zu sichern. Andere kompetente Fachberatungsstellen, wie zum Beispiel der Kreuzviertel-Verein, werden hierbei gezielt einbezogen. Ist ein Wohnungswechsel nicht zu vermeiden, unterstützt das „Seniorenbüro Wohnen“ bei der Suche nach einer altengerechten (geförderten) Wohnung. Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit mit den Dortmunder Wohnungsunternehmen und privaten Vermietern besonders wichtig.

Diese Dienstleistung richtet sich nicht nur an Dortmunderinnen und Dortmunder, sondern gezielt auch an auswärtige Seniorinnen und Senioren. Da die Suche einer neuen Wohnung aus der Ferne nicht leicht ist, wird hier quasi Hilfe aus einer Hand angeboten.

E-Mail: wohnungsamt@dortmund.de

Telefon 0231/ 50 - 2 69 39

Amt für Wohnungswesen: http://www.wohnungswesen.dortmund.de

Ausschnitt Dortmund.de


Komm-Struktur, Konzepte und Konsumenten

Über die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, dass in Dortmund die Zahl der zwischen 65 und 80 Jahre alten Mitbürger voraussichtlich bis 2020 konstant bleibt, während die der über 80-jährigen um 65% auf annähernd 40.000 steigen soll, gibt es folgende Vorstellungen: Beratungsangebote zu Wohnraumanpassung und -tausch würden laufen. Es sollten attraktive City-Wohnanlagen für ältere Menschen geschaffen werden, dabei aber auch gute Angebote des ÖPNV nicht außer Acht gelassen werden. Alle Bemühungen zielten darauf ab, älteren Menschen das zu ermöglichen, was 93% von ihnen sich erhofften, nämlich möglichst lange in den eigenen "Vier Wänden" bleiben zu können. Da sich das aber leider nicht immer verwirklichen lasse, gäbe es seit langem die stationäre Versorgung in Seniorenheimen der Stadt und in denen von freien Trägerschaften. Die Entwicklung dieser Versorgung ist aus verschiedenen Gründen leider nicht so optimal verlaufen, wie man es sich einst erhoffte.

Überdacht werden sollte auch, ob die Freizeitangebote und Konzepte der Begegnungsstätten noch zeitgemäß seien, deswegen, weil heute die Menschen länger fit seien und andere Ansprüche hätten als noch vor zwei oder drei Jahrzehnten. Wünschenswert wäre darüber hinaus, Generationen übergreifende Modelle und Projekte der Nachbarschaftshilfe zu entwickeln oder weiterzuführen. Man solle sich aber davor hüten, darüber allzu romantische Vorstellungen zu entwickeln.

(Stark verkürzte Wiedergabe des Artikels "Auf die Menschen zugehen" RN vom 02.02.2006)

Foto: RN
Daniela Schneckenburger (Grüne),
Vorsitzende des Sozialausschusses:
"Wir müssen attraktive City-Wohnanlagen für ältere Menschen schaffen."

www.mehrgenerationenhaeuser.de



POTENZIALE des Alters - Newsletter zur Seniorenpolitik Nr. 01 | 2008

Der Newsletter wird herausgegeben von der Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

E-mail: info@bmfsfjservice.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Alexanderstraße 3
10178 Berlin
Telefon: 03018-555-0
Telefax: 03018-555-1145

 

Bildrechte:Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Liebe Leserinnen und Leser,

das Bild des Alters hat sich entscheidend gewandelt: Viele ältere Menschen sind körperlich und geistig so fit, wie keine Generation davor. Älter werden ist nicht mehr nur eine Belastung, Älter sein ist vielmehr eine Chance.

Dieses realistische, das heißt moderne und positive Bild über das Alter ist entscheidend dafür, dass wir die reichhaltigen, unverzichtbaren Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse der älteren Generation erkennen und nutzbringend für alle einsetzen können. Zum Beispiel beim Thema Wohnen: Wohnen bedeutet ein Zuhause zu haben. Wohnen hat mit persönlicher Zufriedenheit zu tun, mit Wohlergehen und Glück. Wir wollen es den Menschen ermöglichen, möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben zu können, auch wenn sie hilfe- oder pflegebedürftig werden.

Dazu brauchen wir Partnerschaften, Bündnisse und Kooperationen mit allen gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden. In unserem Modellprogramm "Neues Wohnen" stärken wir gemeinsam mit Nachbarschaftsinitiativen, Handwerk, Bausparkassen und Kommunen das Leben und Wohnen der Menschen in ihrer vertrauten Umgebung und helfen, Umzüge in ein Pflegeheim so weit wie möglich zu vermeiden. Die erste bundesweite Fachtagung zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen hat gezeigt: Es lohnt sich, Erfahrungen auszutauschen und Best-Practise-Beispiele zu diskutieren, um so voneinander zu lernen - immer mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu fördern, ihnen mit Achtung und Respekt zu begegnen und ihre Lebensleistung nie zu vergessen. Vor allem die mehr als eine Million demenzkranken Menschen und ihre Angehörigen verdienen unseren ganzen Respekt und unsere vollste Unterstützung.

Das Altern der Gesellschaft bestimmt zunehmend auch das Leben unserer Kinder. Deswegen ist es wichtig, gerade junge Menschen frühzeitig für das Thema zu interessieren. Wenn Kinder und Jugendliche die Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten einer älter werdenden Gesellschaft kennen, können sie die Weichen für ihre Zukunft richtig stellen. Daher unterstütze ich den "Medienwettbewerb Demografie" der Jugendpresse Deutschland. Das Motto lautet "Mein Leben im Jahr 2020". Es soll Jugendliche dazu animieren sich Gedanken darüber zu machen, wie ihre Welt in Zukunft aussehen könnte.

Ihre
Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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wohnen23


Berswordt-Halle

im Stadthauskomplex

Eingang Kleppingstraße und Friedensplatz

Eintritt frei

29.9.05 12 Uhr offizielle Eröffnung

durch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeier

Foto : Archiv WHH


Dogewo


Alternatives Wohnen

Betreutes Wohnen

Mehrgenerationenhäuser

Hilfen im Haushalt und in der Wohnung

Gefahrenquellen in der Wohnung


So will ich im Alter leben (Video der Firma Lempken-Innenstadt-Ostblog TV).


Hochgeladen von InnenstadtOstblogger am 27.05.2011

Auf der 4. Heimmesse für Wohnideen, Dienstleistungen und Gesundheit in Dortmund präsentierten sich mehr als 80 Unternehmen, Dienstleister, Verbände und Anbieter von Seniorenimmobilien aus dem Raum Dortmund.
Viele Menschen wollen auch im hohen Alter noch in den eigenen vier Wänden bleiben.
Der Innenstadt-Ostblog fragte bei einigen Organisationen nach, welche Hilfen sie anbieten.

http://michael-lemken.de/wordpress


http://www.seniorenwirt.de/

 
Heinz Schüpphaus
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