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BMFSFJ Internetredaktion
Pressemitteilung Nr. 184/2007
Veröffentlicht am 18.04.2007
Thema: Kinder und Jugend |
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Staatssekretär Hoofe: "Der Schlüssel für eine gelungene Integration
liegt auch im Elternhaus"
Bundesfamilienministerium startet bundesweites Modellprojekt zur besseren Integration
jugendlicher Migrantinnen und Migranten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt verstärkt
auf die Elternhäuser, um die schulischen und beruflichen Integrationschancen
junger Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Ein auf zwei Jahre angelegtes
bundesweites Modellprogramm "Ausbildungsorientierte Elternarbeit im Jugendmigrationsdienst" soll
erproben, wie die Erziehungskompetenz von Müttern und Väter in Migrantenfamilien
noch wirkungsvoller unterstützt und gefördert werden kann. Das mit
rund 1,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln und mit Unterstützung aus
dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Modellprojekt startet
in dieser Woche an zwölf Standorten.
Familienstaatssekretär Gerd Hoofe erklärt dazu: "Der Schlüssel
für eine gelungene Integration liegt auch im Elternhaus. Für junge
Migrantinnen und Migranten spielt die Haltung der Eltern zum Thema Integration
eine prägende Rolle. Leider sind viele Väter und Mütter junger
Migrantinnen und Migranten oftmals kaum über Bildungsangebote und Berufschancen
ihrer Kinder informiert. Das ist ein Manko, auf das auch Migrantenorganisationen
im Rahmen der Gespräche zum Nationalen Integrationsplan hingewiesen haben.
Die enormen Potenziale dieser jungen Menschen kommen am besten zum tragen, wenn
Schulen und die Elternhäuser beim Thema Bildung und Berufswahl an einem
Strang ziehen. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen, sondern die gesamte
Gesellschaft. Die jetzt startenden Modellprojekte sind daher ein wichtiger Schritt
in die richtige Richtung."
Das Modellprojekt richtet sich an Eltern aus Migrantensfamilien. Gemeinsam mit
verschiedenen Trägern, wie etwa der evangelischen und katholischen Jugendsozialarbeit,
dem Internationalen Bund oder der Arbeiterwohlfahrt bieten die Jugendmigrationsdienste
direkt vor Ort Ansprechpartner für Väter und Mütter an, die bei
Fragen zu Schule und Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Kurse oder
Seminare sollen bei den Familien mit Migrationshintergrund Interesse und Verständnis
dafür wecken, welche Anforderungen an jugendliche Migrantinnen und Migranten
in der Schule und auf dem Arbeitsmarkt gestellt werden.
Die zwölf Projektstandorte sind: Tübingen, Schwerin/Parchim, Berlin,
Saarbrücken, Euskirchen, Dresden, Frankfurt, Kassel, Göttingen, Hamburg,
Lüneburg und Jena. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts hat die
Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung (GIB) übernommen.
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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: info@bmfsfjservice.bund.de
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Servicetelefon: 01801 90 70 50
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montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr
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